Pelinka: Lakers haben keine Zeit für langwierigen Neuaufbau
Pelinka erklärt, warum die Lakers nicht wie Oklahoma City und San Antonio auf jahrelange Niederlagen setzen können und weiter Play-offs und Titel anpeilen.
Die Los Angeles Lakers haben in diesem Sommer mehrere Spieler langfristig gebunden, statt wie üblich Veteranen mit Zweijahresverträgen auszustatten.
Cheftrainer JJ Redick hatte zuvor darauf hingewiesen, dass der ständige Druck, um die Meisterschaft mitzuspielen, dem Klub in den vergangenen Jahren kaum Spielraum unter der Gehaltsobergrenze für grosse Verpflichtungen liess. Pelinka ergänzte das mit Blick auf den Aufbau über den Draft.
«Wenn Sie sich die Mannschaften ansehen, mit denen wir auf Augenhöhe kämpfen wollen – das sind im Westen vielleicht Oklahoma City und San Antonio –, dann haben diese Klubs langwierige Krisen durchlaufen. Sie mussten über viele Spielzeiten hinweg viel verlieren, um hohe Draftpositionen zu bekommen. Diesen Luxus haben wir schlicht nicht. Die Erwartungen an uns sind Jahr für Jahr dieselben: gewinnen, in die Play-offs kommen, um den Titel spielen. Wir haben das Gefühl, dass uns das gelingt. Wie gesagt: Seit ich die Führungsposition übernommen habe, sind wir konstant eine Play-off-Mannschaft, und dabei müssen wir bleiben», sagte Pelinka.
Die vergangene Saison endete für Los Angeles in der zweiten Runde. Gegen Oklahoma City verloren die Lakers 0:4.
Die Aussage lässt sich so lesen, dass der Klub weiter auf Kontinuität setzt und den Kader über Verträge statt über einen Neuaufbau zusammenhält. Ob das gegen Oklahoma City reicht, das die Lakers zuletzt ohne Sieg aus der Serie warf, muss sich in den Play-offs zeigen.
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