Milan setzte sich am Sonntagabend auf dem Stadio Giuseppe Meazza mit 3:0 gegen Leczze durch. Das Spiel der Serie A in der Regular Season – Runde 5 – endete mit einer klaren Gastgeber-Partie. Die Zahlen im Stadion bestätigen das Bild: 69 Prozent Ballbesitz für die Roten, drei Tore, ein Gelb für die Gäste.
Die erste Szene entschied sich früh. In der vierzehnten Minute ging Pulisic durch und legte den Ball ins Netz. Nebenbei fiel auf, wie Milan den Raum nutzte: lange Bälle in den Endspielbereich, schnelle Übergänge. Die Gäste standen tief, aber der Druck war bereits da.
In der zweiten Halbzeit kam der nächste Moment. Rabiot traf in der sechsten Minute nach der Pause, die Minute zählt hier nicht – es war die elfte Spielzeit nach dem Wechsel. Interessant wird es, wenn man sieht, wie die Gäste reagierten: weniger Ball, mehr Suche nach Kontern. Sie fanden aber keinen Rhythmus.
Wir hatten vorhergesagt, dass die Gastgeber gewinnen würden. Die Basis dafür war die Defensivstruktur: in den letzten Spielen zeigte Milan, dass sie sich organisieren können, auch wenn die Offensivwerte schwanken. Hier passte beides zusammen.
Moreira erhöhte in der siebenundsiebzigsten Minute auf 3:0. Veiga erhielt zuvor das Gelb in der achtundfünfzigsten Minute. Danach folgten viele Auswechslungen, vor allem bei Milan: fünf Spieler wurden gebracht, darunter Modric und Chukwueze. Die Gäste zogen auch nach, aber die Partie war entschieden.
Die Statistik spricht für sich. Milan erzielte 1,93 Expected Goals, Leczze nur 0,17. Vier Schüsse aufs Tor trafen, zwei daneben. Die Gäste hatten drei Versuche, einen davon im Ziel. Viele Bälle, wenig Gefahr. 637 erfolgreiche Pässe gegenüber 253 – das ist der Unterschied zwischen Kontrolle und Reaktion.
Milan bleibt auf dem fünften Platz mit elf Punkten nach fünf Spielen. Leczze rutschte auf den zwölften Rang, sechs Zähler bei zwei Siegen und drei Niederlagen. Die Differenz von fünf Punkten zeigt, wo die Reise hingeht.