Albanien und Belarus trafen in der Ligarunde C der UEFA Nations League aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 2:0 für die Gastgeber. Kristjan Asllani nutzte einen Elfmeter in der 34. Minute, Ernest Muci erhöhte kurz vor der Pause.
Interessant wird es, wenn man die Chancen betrachtet. Albanien schuf drei große Möglichkeiten, Belarus blieb bei null. Die Gastgeber lagen mit 1,83 Expected Goals deutlich vorn, während die Gäste nur 0,57 erreichten. Das spiegelt sich im Ergebnis wider.
In der 21. Minute sah Ivan Tikhomirov die erste gelbe Karte. Drei Minuten später folgte Artem Kontsevoy. Und dann kam der Elfmeter – Asllani verwandelte sicher. Nebenbei fiel auf, dass Belarus in den Zweikämpfen nicht mithalten konnte. Die Gastgeber gewannen 20 von 35 Luftsituationen.
Muci traf in der 45. Minute plus zwei. Die Gäste wussten, dass sie in der zweiten Hälfte in Unterzahl spielen würden, denn kurz danach kamen zwei rote Karten nicht, aber zwei gelbe für Malashevich und Ramadani. Die Umstellungen begannen – Seferi für Albanien, Gromyko und Selyava für Belarus.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Albanien kontrollierte mit 54 Prozent Ballbesitz. 474 Pässe standen 413 gegenüber. Doch die Qualität der Abschlüsse unterschied sich deutlich: drei Treffer auf drei Versuche bei Albanien, zwei Schüsse aufs Tor bei Belarus ohne Erfolg. Wir hatten zuvor eine Gastgeber-VPrediction abgegeben – sie ging auf.
Beide Teams beginnen mit null Spielen und null Punkten in der Tabelle. Das bedeutet nichts, denn die Saison ist noch nicht gelaufen. Was zählt, ist der Moment. Albanien zeigte, wo die Stärke liegt – in der Abschlussqualität, nicht in der Menge der Angriffe.