América de Cali hat Rionegro Águilas mit 1:0 besiegt. Das Spiel in der Clausura-12 der Primera A endete auf dem Estadio Olímpico Pascual Guerrero. Der entscheidende Moment kam in der 27. Minute: Yeison Guzmán verwandelte einen Elfmeter. Die Gastgeber liegen damit auf dem vierten Platz mit 33 Punkten, die Gäste auf dem zwölften mit 26.
Die Partie entwickelte sich, wie man es von América gewohnt ist. Der Elfmeter fiel nach einer Strafraumaktion, und Guzmán nutzte ihn. «Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz» – so könnte man sagen, wenn man die Statistik zur Kenntnis nimmt. Nebenbei: Der Gast hatte zuvor noch keinen Treffer in diesem Turnier verzeichnet.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. 86 Angriffe gegen 75, 11 Schüsse innerhalb des Strafraums gegen drei, elf Eckbälle gegen einen. América kreiert eine große Torchance, Águilas keine. Die Expected Goals liegen bei 1,83 zu 0,39. Das bedeutet: Viele Bälle, aber wenig Klarheit. Die Gäste stehen kompakt, räumen 27-mal, aber der Ball kommt nicht in gefährliche Bereiche.
Die Auswechslungen verraten, wer nachlegte. In der 58. Minute brachte América Mateo Castillo für Jhon Murillo. Águilas reagierte in der 65. Minute mit Andres Ricaurte und Juan Esteban Ávalo Trejos. Die Gäste versucht, den Rhythmus zu ändern, aber in der 86. Minute zog Guzmán selbst vom Platz – der Torschütze wurde für Carrascal ersetzt. Und dann war Schluss.
Vier gelbe Karten für Águilas, drei für América. Escobar in der 90.+4. Minute, Marquez in der 84. Arízalas Tenorio in der 72. Lozano in der 25. Die Disziplin war unauffällig, die Kontrolle lag klar bei den Gastgebern. 340 erfolgreiche Pässe gegenüber 355 – fast gleich, aber die Qualität der Weitergaben unterschied sich.
Was bedeutet das Ergebnis? América holt drei Punkte und bleibt im Aufstiegsrennen. Águilas bleibt unter dem Strich, sieben Niederlagen in 19 Spielen. Die Gäste haben keine Serie, die sie trägt. Die Gastgeber haben eine, die sie halten können. Und das war heute der Unterschied.