Bay traf am Sonntagabend in der Group Stage der NWSL auf Orlando Pride. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste, die damit die Punkte nach Hause nahmen. Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit die Initiative, doch die Gäste nutzten ihre Momente präziser.
Haley Hanson eröffnete in der zweiten Minute den Zähler für Orlando. Racheal Kundananji erhöhte elf Minuten später auf 2:0. Bay versuchte, die Kontrolle zurückzugewinnen, doch die Gäste blieben gefasst. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeberinnen zwar mehr Ballbesitz hatten, aber keine klare Gefahr aufbauten.
Hanson traf erneut zur 47. Minute und stellte damit den 3:0-Endstand in der ersten Halbzeit her. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeberinnen reagierten. Statt aufzugeben, verloren sie die Nerven und gaben Raum, den Orlando nicht mehr zurückgab. Die Statistik zeigt: 54 Prozent Ballbesitz, 158 Angriffe, aber nur ein Treffer.
Lizbeth Jacqueline Ovalle Munoz reduzierte den Rückstand in der 90. Minute plus sechs Sekunden auf 1:3. Vorher hatten beide Teams zahlreiche Wechsel vollzogen. In der 62. Minute kamen Luana Bertolucci Paixão, Marta und Oihane Hernández Zurbano für Orlando. Bay wechselte in der gleichen Minute gleich drei Spielerinnen. Die Gelben Karten kamen erst spät: Holzheier in der 86., Ovalle Munoz in der 87.
Bay hatte 25 Schüsse, davon 8 aufs Tor. Orlando kam auf 4 Treffer auf 6 Schüsse aufs Tor. Die Quote ist gestiegen — drei Tore aus vier Versuchen. Die Gastgeberinnen erzwangen die Entscheidung nicht. Interessant wird es, wenn man die Chancen betrachtet: 4 Big Chances erstellt, aber nur eine umgesetzt. Das ist ein Match, der über drei, vier Momente entschieden wurde.
Bay bleibt auf dem 13. Platz mit 25 Punkten nach 25 Spielen. Orlando steht auf dem 12. Rang mit 30 Punkten. Der Unterschied von fünf Punkten bleibt bestehen. Die Gäste beendeten damit eine Serie von zwei Niederlagen in Folge und zeigten, dass sie auch gegen starke Gegner punkten können.
Wir hatten einen Tipp abgegeben: Sieg für Bay mit 41 Prozent Sicherheit. Der ging nicht auf. Interessant wird es, wenn man sieht, was den Unterschied machte. Nicht die Statistik. Sondern die Momente.