Cove Rangers und Aberdeen U21 trafen im Rahmen der fünften Gruppe des Call Cup aufeinander. Die Gastgeber gewannen mit 2:1, und damit erfüllte sich eine Einschätzung, die wir vor dem Spiel abgegeben hatten: Wir hatten den Heimsieg mit 73 Prozent Wahrscheinlichkeit genannt. Es war kein überzeugendes Spiel, aber eines, das entschieden wurde.
Die erste Halbzeit verlief ohne Tore, bis in der 43. Minute J. Teasdale den Führungstreffer erzielte. Interessant wird es, wenn man die Statistik betrachtet: Cove Rangers schoss sechsmal ins Tor, Aberdeen U21 viermal. Doch die Treffsicherheit war bei den Gästen mit 50 Prozent deutlich höher, während die Gastgeber nur 32 Prozent erreichten. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften keine einzige Großchance kreierten.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Wendepunkt. In der 50. Minute verwandelte J. White einen Elfmeter zum Ausgleich. Die Gastgeber reagierten nicht mit Panik, sondern mit mehr Ballbesitz und Angriffen. In der 85. Minute sorgte J. Chalmers für die Entscheidung. Cove Rangers attackierten 119 Mal, Aberdeen U21 nur 76. Der Unterschied zeigte sich auch bei den Ecken: vier für die Gastgeber, drei für die Gäste.
Die Zahlen allein erklären nicht alles. Aberdeen U21 hatte weniger Ballbesitz mit 43 Prozent, dafür mehr Treffer pro Schuss. Cove Rangers brauchte mehr Versuche, um zum Erfolg zu kommen. Zwei Gelbe Karten für die Gastgeber, eine für die Gäste. Die Disziplin war in Ordnung, der Platz war schwer, das sah man an der Ballverteilung.
Das Ergebnis bedeutet für Cove Rangers einen wichtigen Punkt im Call Cup. Die Gastgeber sind damit besser aufgestellt als nach der 0:2-Niederlage gegen Ross County am 19. September. Aberdeen U21 bleibt auf der Suche nach Konstanz. Die letzten Spiele zeigten keine klare Linie: ein 4:3 gegen Ross County, ein 1:1 gegen Feyenoord, ein 3:0 gegen Forfar Athletic. Der Konflikt wurde öffentlich, aber hier ging es um Fußball, nicht um Worte.