Elche besiegte Espanyol in der siebten Runde der La Liga mit 3:1 auf dem RCDE-Stadion. Ein Spiel, das sich bereits in der sechsten Minute entschied, als Federico Redondo Solari des Feldes verwiesen wurde. Nebenbei: Wir hatten einen Heimsieg prognostiziert, mit 51 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat das widerlegt.
Interessant wird es, wenn man sich anschaut, wie Elche die Überzahl nutzte. Fernando Niño Rodríguez erzielte beide Tore des Teams in der ersten Halbzeit — 26. und 29. Minute. Drei Minuten, zwei Treffer, und Espanyol hatte keinen Spieler mehr auf dem Platz. Die Gastgeber fanden nie ins Spiel, die Stimmung kippte schnell.
Victor Chust verschoss in der 72. Minute den Ball ins eigene Netz. Ein Eigentor, das die Niederlage besiegelte, bevor Germán Valera in der 78. Minute den Endstand herstellte. Es waren drei bis vier Momente, die das Spiel entschieden. Der Rest war nur noch Hintergrundrauschen.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht immer zum Ergebnis passen muss. Espanyol hatte 66 Prozent Ballbesitz, schoss 17 Mal, davon 4 aufs Tor. Elche kam auf 34 Prozent Besitz und 8 Schüsse, 6 davon aufs Ziel. Viele Abschlüsse ohne Konsequenz — das war am Ende das Problem.
Espanyol liegt nun auf Platz 9 mit 7 Punkten nach 7 Spielen. Elche rutschte auf Rang 17 ab, hat 5 Zähler. Die Heimmannschaft verliert den Anschluss an die oberen Tabellenregionen, die Gäste bleiben im unteren Drittel hängen.