Am CPKC-Stadium besiegte Kansas City die Frauen von Denver Summit im NWSL-Gruppenspiel mit 4:1. Das Spiel endete am 26. September 2026 mit diesem deutlichen Ergebnis. Die Gastgeberinnen setzten sich nach einem konsequenten Auftritt durch, während Denver trotz mehr Ballbesitz kaum Chancen verwertete.
Die erste Chance entstand in der 6. Minute, als Delanie Sheehan eine Gelbe Karte erhielt. In der 13. Minute erzielte Lindsey Heaps das 1:0 für Kansas City. Dann kam der entscheidende Moment in der 35. Minute: Débora Cristiane de Oliveira verschoss einen Elfmeter für Denver. «Und dann» drehte sich das Spiel schnell. Haley Hopkins traf in der 39., 47. und 57. Minute dreimal hintereinander. Sie steuerte drei Tore zum Sieg bei.
Wir hatten vorhergesagt, dass Kansas City gewinnt, mit einer Sicherheit von 45 Prozent. Der Prognose traf ein. Es zeigte sich, dass die Gastgeberinnen ihre wenigen Gelegenheiten besser nutzten als Denver. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Kansas City hatte nur 39 Prozent Ballbesitz, aber neun Schüsse ins Tor, davon fünf Treffer. Denver besaß 61 Prozent, traf aber nur einmal von drei Schüssen auf das Tor.
Die Umstellungen begannen in der 64. Minute. Denver brachte Emma Rose Regan, Ayooluwa Naomi Oke und Débora Cristiane de Oliveira auf den Platz. Kansas City reagierte in der 73. Minute mit G. Robinson, Yuzuki Yamamoto und Natasha Flint. Eine weitere Änderung folgte in der 74. Minute mit Lo'eau LaBonta. In der 82. Minute kamen Michelle Ivory Cooper und Vanessa Di Bernardo für die Gastgeberinnen.
Temwa Chawinga erzielte für Denver in der 76. Minute das einzige Tor. Der Treffer wurde in der 78. Minute per VAR bestätigt. Nebenbei sei vermerkt: Denver hatte mehr Angriffe (93 zu 95), aber kaum Gefahr. Die Statistik zeigt, dass viele Passversuche nicht in Tore mündeten. Denver scheiterte an der Effizienz.
Kansas City steht nun siebentplatziert mit 41 Punkten nach 26 Spielen. Denver liegt an zehnter Stelle mit 35 Punkten. Der Sieg festigte die Position der Gastgeberinnen, während Denver weiter hinter den Führungsteams zurückblieb. Das Verhältnis zwischen Torschüssen und Treffern war eindeutig: Kansas City brauchte nicht viel, um zu gewinnen.