Im Rahmen der Runde der 32 des Kaiser-Pokals traf Kashiwa Reysol am 23. September 2026 auf Imabari. Die Gastgeber setzten sich deutlich mit 4:0 durch und schrieben sich einen klaren Erfolg in die Akten. Interessant wird es bei der Betrachtung des Verlaufs, denn der Sieg war kein Zufall, sondern das Ergebnis durchdachter Spielanlage.
Die ersten zwanzig Minuten waren von Foulspiele geprägt. H. Abe erhielt in der achten Minute die erste gelbe Karte, gefolgt von S. Baba in der zwanzigsten Minute. Nebenbei fiel auf, dass Imabari trotz des hohen Drucks kaum Gefahr entwickelte. Dann kam die Wende, als M. Hosoya in der 37. Minute den ersten Treffer besorgte. Kurz vor der Pause erhöhte T. Kubo in der 45. Minute auf 2:0.
In der zweiten Hälfte versuchte Imabari, durch vier Wechsel in der 46. Minute die Situation zu ändern. H. Umakoshi, Y. Lee, H. Abe und M. Watai kamen gleichzeitig ins Spiel. Doch der Versuch scheiterte, als Hosoya in der 53. Minute sein zweites Tor erzielte. Interessant wird es dann bei der 56. Minute: Ein Tor wurde per VAR annulliert, was Imabari zusätzlich enttäuschte. S. Toshima sorgte in der 85. Minute für den Endstand.
Wir hatten den Heimsieg bereits vor dem Spiel als sichere Angelegenheit bezeichnet, mit 97 Prozent Sicherheit. Die Zahlen bestätigen diese Einschätzung. Kashiwa Reysol kontrollierte mit 57 Prozent Ballbesitz das Geschehen, Imabari kam nur auf 43 Prozent. Von den elf Treffern auf das Tor kamen von den Gastgebern, Imabari landete nur zwei Versuche im Ziel. Und dann fiel auf: 90 Angriffe gegen 76 zeigen, dass die Gastgeber nicht nur besser trafen, sondern auch häufiger in Richtung Tor gingen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Viele Schüsse, wenig Tore beim Gegner — die Chancen gingen bei Imabari regelrecht verloren. Kashiwa Reysol wird sich nun auf die nächste Runde freuen, Imabari muss die Niederlage verarbeiten. Der Unterschied von vier Toren spricht für sich.