Am Freitagabend traf Deutschland U21 in Riga auf die Gastgeber im Rahmen der Qualifikation zur U21-Europameisterschaft. Die deutsche Elf setzte sich klar mit 4:0 durch. Die Partie endete mit einer deutlichen Dominanz, die bereits in der ersten Minute sichtbar wurde.
P. Brunner öffnete die Schachtel gleich zu Beginn. Nach einem Minute war es so weit, der Ball landete im Netz. Nebenbei fiel auf, wie schnell Deutschland den Raum nutzte, den die lettische Abwehr nicht schloss. Brunner traf noch einmal zur Halbzeit, 41. Minute. Und dann war die Partie praktisch entschieden, bevor die Pause kam.
Interessant wird es, wenn man den zweiten Durchgang betrachtet. 52. Minute, N. Tresoldi verteilte den Vorsprung. Die deutsche Elf spielte weiter über die Aussen, ließ sich den Ball abnehmen, wenn es nötig war, und griff dann konsequent an. 76. Minute, A. Ibrahimovic sorgte für die endgültige Klarheit.
Nebenbei gab es eine gelbe Karte für I. Patrikejevs in der 61. Minute. Der Schiedsrichter zeigte sie, nachdem der lettische Spieler wiederholt in Zweikämpfen nachlegte. Deutschland tauschte durch: Brunner wurde in der 69. Minute ausgewechselt, nach zwei Treffern. Die Gastgeber brachten V. Lizunovs und K. Mezsargs für die Schlussphase.
In der Tabelle sieht das Bild klar aus. Deutschland liegt mit 18 Punkten nach sieben Spielen an der Spitze, ein Sieg mit vier Toren Unterschied ändert nichts an der Position, festigt sie aber. Die Letten haben mit sieben Punkten und einem Sieg aus sieben Partien das Nachsehen. Die Distanz beträgt elf Punkte.
Was bleibt, ist die Beobachtung, dass Deutschland die Partie von Anfang an kontrollierte. Nicht durch Glück, sondern durch Struktur. Die vier Tore in einer Halbzeit sind kein Zufall, sondern das Ergebnis von Durchsetzungsfähigkeit. Und das war es, was man sehen konnte.