Zwanzigundsechste Runde der ersten Liga, Sonnabendvormittag: Niva empfing Wawna Pinsk und gewann klar mit 4:0. Die Gastgeber kontrollierten von der ersten Minute an, die Gäste kamen kaum aus der eigenen Hälfte. Es war ein Spiel, das über die Intensität entschieden wurde, nicht über Zufälle.
Interessant wird es zwanzig Minuten nach Anpfiff, als A. Susha die erste Gelbe Karte sah – ein unglückliches Foul, das den Rhythmus störte. Dreißig Minuten später fiel das erste Tor durch D. Galuza, der sich schnell in die Mitte des Spiels mischte. Nebenbei: die zweite Gelbe Karte für J. Oreshkevich kurz vor der Halbzeit, das änderte nichts am Spielverlauf, aber es zeigte, wie nervös die Gäste wurden.
Und dann die zweite Halbzeit. Sechzig Minuten – Galuza sein zweites Tor, er war der Mann des Tages. Neunzig Minuten – Gordeychuk schloss ab, auch er traf zweimal. Die Substitute kamen nicht als Statisten an, sie brachten frische Beine. Achtzig Minuten lang wechselte Niva durch, als würde man ein Trainingskonzept testen.
Die Statistik liest sich wie ein Spiegelbild: vier Eckbälle gegen drei, keine Gelben für Niva nach der ersten Minute, dafür zwei für die Gäste. Offside Null bei beiden Seiten – keine Verwirrung im Abseits, das passierte selten in diesem Spiel. Die Kontrolle war sichtbar, nicht nur auf dem Papier.
Für Niva bedeutet das: Platz eins mit vierundfünfzig Punkten nach sechsundzwanzig Partien. Der Abstand zu den Verfolgern wächst, und die Formkurve zeigt nach oben. Wawna Pinsk bleibt auf zehntem Platz mit vierunddreißig Punkten – die Kluft zwischen den Tabellenenden vertieft sich.