Tranmere Rovers und Shrewsbury trafen sich am Dienstagabend im Rahmen der Group North des EFL Trophy. Die Gastgeber siegten 1:0 nach einem Treffer in der 69. Minute durch Dylan Jones. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie dieser Moment aus einer Partie entstand, in der beide Mannschaften unterschiedliche Ansätze verfolgten.
Jones' Treffer kam, nachdem Shrewsbury bereits in der 50. Minute Oliver Scott ausgewechselt hatte. Tranmere reagierte mit einer Doppelumstellung in der 64. Minute: Courtney Baker-Richardson und James Plant kamen aufs Feld. Und dann folgte der entscheidende Zugriff — nicht durch Zahlen, sondern durch Timing. Die Statistik zeigt: Tranmere hatte nur einen Schuss aufs Tor, Shrewsbury drei. Dennoch stand der Ball im Netz.
Zwischendurch gab es vier Gelbe Karten. Tom Anderson in der 42., Oliver Scott in der 50., Arkelle Jude-Boyd in der 65. und Will Gray in der 90. Minute plus zwei Sekunden. Die Karten verteilen sich auf beide Seiten, doch sie markieren auch Phasen, in denen das Spiel sich veränderte. Nebenbei fiel auf, dass Shrewsbury trotz höherem Ballbesitz von 53 Prozent weniger klar nach vorne kam.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte als der Ballbesitz. Tranmere erzielte 119 Angriffe gegen 107 der Gäste, wobei beide Teams keine Big Chances kreierten. Die Schussgenauigkeit lag bei 25 Prozent für die Gastgeber und 27 Prozent für Shrewsbury. Drei Fehlschüsse von Shrewsbury blieben ohne Konsequenz, während Tranmatters einziger Treffer aus einem Schuss im Strafraum resultierte. Und dann steht da: ein Sieg, der mehr bedeutet als die Statistik vermuten lässt.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis, dass Tranmere mit drei Siegen aus drei Spielen und acht Punkten weiterhin an der Spitze steht. Shrewsbury verbleibt auf dem dritten Platz mit drei Punkten nach einem Sieg und zwei Niederlagen. Interessant wird es, wenn man die letzten Ergebnisse beider Teams betrachtet: Tranmere hatte zuvor dreimal nicht gewonnen, Shrewsbury verlor zwei von drei Partien. Unser Prognose-Team hatte einen Heimsieg mit 49 Prozent Sicherheit vorhergesagt — und der setzte sich durch.