Am Donnerstag, den 25. September 2026, trafen VfB Stuttgart und FC Heidenheim im Rahmen der Club Friendlies aufeinander. Das Spiel endete mit einem 3:0-Erfolg für die Gastgeber aus der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt. Nebenbei ist bemerkenswert, dass beide Mannschaften in dieser Testphase noch nicht als feste Größen etabliert sind.
Die erste entscheidende Minute lag bei 42. Alexander Karazor brachte den Vorsprung über die Zeit. Das war der Moment, in dem sich Stuttgart von der Defensive ins Offensivspiel verlagerte. Interessant wird es dann, wenn man bedenkt, dass Karazor in der letzten Partie gegen Borussia Dortmund noch nicht traf.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieben beide Teams vorsichtig. Stuttgart dominierte mit 95 Angriffen gegenüber 78 der Gäste. Doch Dominanz allein entscheidet nicht. Heidenheim hatte zwar eine Ecke, aber keine klaren Chancen. Der Platz war schwer, das sah man an der ballorientierten Ausrichtung beider Seiten.
72. Minuten: Lucas Assignon erhöhte auf 2:0. Der ivorische Flügelspieler zückte nach der Pause mehrfach Gelb — aber das war nur eine Anmerkung. Tatsächlich war es sein Abschluss, der den Unterschied machte. Und dann kam die dritte Minute des Spiels.
86. Minute fiel das dritte Tor. Der Name steht nicht zur Verfügung, aber der Zeitpunkt sagt etwas über die Einstellung der Stuttgarter aus. Sie warfen alles nach vorn, als wäre das Spiel noch offen. Heidenheim verlor seinen Mann, und das Spiel war entschieden.
Die Statistiken zeigen: 50 Prozent Ballbesitz für beide Seiten. 95 Angriffe gegen 78. Viele Schüsse mit drei Toren — die Chancen wurden nicht vergeudet. Das ist ein klares Signal nach außen. Der vierte Sieg in Serie für Stuttgart in dieser Testphase.
Nebenbei die Formkurven: Stuttgart kam aus einer Serie mit Niederlagen gegen Dortmund und Hoffenheim. Heidenheim hatte zuletzt gegen Arminia Bielefeld und Holstein Kiel punkten können. Das Ergebnis ändert nichts an der Tabelle — es gibt keine. Aber es zeigt, dass Stuttgart im Aufwind ist.