Afrika-Cricket-Verband-Pokal 2023/24
Liga 2023 Beendet
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Der Africa Continental Cup, vormals bekannt als ACA Africa T20 Cup, ist ein kontinentales Cricket-Turnier für afrikanische Nationen. Es richtet sich primär an die assoziierten und verbundenen Mitglieder des International Cricket Council (ICC), wobei Vollmitglieder wie Südafrika und Simbabwe ausgeschlossen sind. Diese Struktur dient speziell der Entwicklung aufstrebender Cricket-Nationen ohne den Druck direkter Qualifikation für die T20-Weltmeisterschaft. Stattdessen fungiert das Turnier als vorbereitende oder entwicklungsfördernde Veranstaltung im unteren Bereich der afrikanischen ICC-Qualifikationspfade.
Die Organisation wurde 1997 gegründet, als sie die Zone-VI-Cricket-Konföderation ersetzte und ihr erstes Kontinentalturnier veranstaltete. Die spezifische T20-Format-Variante wurde ursprünglich 2019 eingeführt, verschoben sich jedoch bis 2022. Seit 2022 wird das Turnier im T20-Format ausgetragen, beginnend mit einer Gruppenphase, gefolgt von K.o.-Halbfinals und einem Endspiel. In den Jahren 2022 und 2023 nahm jeweils eine Gruppe von acht Teams teil, darunter Nationalmannschaften aus Sierra Leone, Ruanda, Kenia, Uganda, Ghana und Malawi. Die Editionen wurden damals noch von der Africa Cricket Association (ACA) ausgerichtet.
Seit 2024 trägt das Turnier den Namen Africa Continental Cup und wird von der International League T20 (ILT20) organisiert. Ein deutliches Merkmal ist die Dominanz Ugandas: Die Mannschaft gewann sowohl die ACA-Editionen 2022 und 2023 als auch die erste ILT20-Ausgabe im darauffolgenden Jahr. Im Gegensatz zu den offiziellen ICC-Qualifikatoren für die T20-Weltmeisterschaft bietet dieses Turnier den Teilnehmern den Vorteil, dass alle Spiele als T20I (Twenty20 International) gewertet werden. Damit stellt es eine einzigartige Möglichkeit dar, internationale Erfahrung in einem reinen Kontinentalformat zu sammeln, ohne dabei den Status von Vollmitgliedern zu berühren.
Saisons
- 2023