Cricket-Wettbewerb der Männer bei den Asienspielen 2023/24
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Cricket-Wettbewerb der Männer bei den Asienspielen ist ein Turniersystem im Rahmen der Asienspiele, das vom Olympischen Rat Asiens (OCA) ausgerichtet wird. Seit der Premiere 2010 in Guangzhou ist Cricket eine volle Medaillensportart. 2018 fiel das Spiel wegen organisatorischer Schwierigkeiten aus. In Hangzhou, das 2023 stattfand, kehrte es zurück. Die nächste Austragung ist 2026 in Aichi-Nagoya geplant.
Das Turnier spielt ausschließlich im Twenty20-Format. Es gibt keinen Aufstieg oder Abstieg wie in Ligasystemen. Die Teilnahme regelt der Asian Cricket Council (ACC) über ein separates Qualifikationssystem. Mitgliedsnationen mit voller Anerkennung erhalten meist einen direkten Platz. Andere Verbände müssen sich über den ACC Men's T20 Asian Games Qualifier qualifizieren.
Die Geschichte der Medaillenvergabe zeigt klare Muster. 2010 gewann Bangladesch, 2014 sicherte sich Sri Lanka den Titel. In der dritten Austragung 2022 kam Indien als Sieger hervor. Die Nationalmannschaften haben dabei unterschiedliche Erfahrungen. Indien fehlte in den ersten beiden Ausgaben. 2022 sorgte die Infrastruktur in Hangzhou für eine reibungslose Abwicklung, nachdem 2018 logistische Hürden bestanden.
Die Struktur für 2026 sieht vor, dass acht Teams antreten. Die vier bestplatzierten Teams der Rangliste starten direkt in den Viertelfinals. Die anderen vier Teams spielen zunächst eine Vorrunde.
Dieses Event unterscheidet sich von reinen Cricket-Turnieren des Kontinents. Es ist Teil eines Multisportereignisses. Die Athleten müssen ihre Pflichten gegenüber der Sportart mit anderen nationalen Verpflichtungen in Einklang bringen.
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- 2023