Am Dienstagabend empfing Bayer Leverkusen Celje in der Bay-Arena zur ersten Partie der neuen Europa-League-Stage. Die Gastgeber setzten sich klar mit 2:0 durch und zeigten von Beginn an, wer auf dem Platz das Sagen haben wollte.
Interessant wird es gleich zu Anfang: In der 15. Minute trifft ein Eigentor von S. Seslar und gibt den Heimmannschaften die Führung. Es bleibt dabei, bis F. Medina in der 74. Minute den zweiten Treffer nachlegt. Das Spiel ist damit entschieden, bevor die Gäste überhaupt richtig in den Bissen kommen.
Und dann die vielen Wechselspiele: In der 60. Minute bringt Leverkusen Lucas, gefolgt von M. Terrier, M. Tillman, A. Kucys und Y. Dukuly in der 61. Minute. B. Verbic und P. Schick kommen ebenfalls zum Einsatz, Diaby und Ticic runden die Veränderungen ab. Der Trainer lässt viel laufen und prüft verschiedene Konfigurationen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Leverkusen kontrolliert mit 56 Prozent Ballbesitz das Geschehen, während die Gäste mit 44 Prozent nur wenig Raum zum Atmen bekommen. 134 Angriffe stehen 67 gegenüber, und die 8 Treffer auf das Tor gegen 3 zeigt, wo die Chancen liegen. Die 1,93 Expected Goals bei nur einem verwandelten Treffer — eigentlich hätte es mehr sein können.
Die defensive Ordnung bei den Gästen ist zwar präsent mit 32 Clearances und 18 Interceptions, doch die hohe Abwehrkette wird ausgehebelt. Celje muss sich mit sechs Eckbällen und zehn Fouls zufriedengeben, während Leverkusen mit 14 Key-Pässen und 151 Pässen ins letzte Drittel die Räume öffnet.
nebenbei ein Blick auf die Tabelle: Leverkusen liegt nach dem ersten Spiel auf Platz 3 mit drei Punkten. Celje steht mit null Punkten auf Platz 35 — ein weiterer Schritt in die richtige Richtung für die Gastgeber, während die Slowenen noch nach dem ersten Erfolg suchen.