Am Sonntagabend traf Boise auf Corpus Christi in der Group Stage der USL League One. Die Partie endete 0:0 und war geprägt von einer defensiven Ausrichtung, die selten zu klaren Situationen führte. Beide Teams hatten in den Wochen zuvor unterschiedliche Verläufe: Boise gewann vier der letzten fünf Spiele, während die Gäste zwischen Sieg und Unentschieden wechselten.
Schon früh wurde die Stimmung rau. In der 13. Minute sah J. Keaney die erste gelbe Karte. «Und dann» folgte in der 15. Minute J. Talbot. Die Grenzen zwischen Spiel und Zweikampf verschoben sich schnell, und die Spieler leisteten sich zu viele Fouls.
Auch im Angriff fehlte das nötige Feingefühl. B. Bowen musste in der 21. Minute das Spielfeld verlassen, P. Mayaka folgte in der 37. Minute. «Nebenbei» fiel auf, dass beide Teams fanden kein Mittel, um die Abwehr zu durchbrechen. Der Ball blieb oft in der Mitte.
Die zweite Halbzeit begann mit Tauschaktionen. In der 61. Minute kam J. Ricketts aus dem Spiel, C. Adams ersetzte ihn. S. Roscoe erhielt in der 65. Minute seine Verwarnung. «Interessant wird es», wenn man bedenkt, dass die Gäste versuchten, das Tempo zu erhöhen, aber die Defensive stand.
Gegen Ende häuften sich die Auswechslungen. K. T. Thomas, T. Pondeca und A. Medina wurden in den letzten Minuten eingesetzt. J. Dietrich kassierte in der 90+5. Minute die letzte Karte. Die Konzentration ließ bei einigen Spielern nach.
In der Tabelle bleibt die Lage unverändert. Boise steht auf dem fünften Platz mit 41 Punkten. Corpus Christi liegt auf dem neunten Rang mit 30 Punkten.
Der Punktgewinn bringt Stabilität. Für Boise ist es wichtig nach den letzten Spielen. Für die Gäste ist es der zweite Unentschieden in Folge.