Am Samstagabend trafen die Cavaliers auf die Mountaineers in der regulären Saison der NFL. Das Spiel endete 7:7, ein Unentschieden, das beide Teams auf ihre Art überraschte. Die Cavaliers hatten zuvor zwei Spiele mit deutlichen Siegen beendet, die Mountaineers ebenfalls. Und dann kam diese Partie, in der die Offensiven nicht richtig liefen.
Die Gastgeber kamen erst kürzlich von einem 59:3 gegen die Spartans und einem 34:8 gegen die Wolfpack. Dort zeigten sie ihre offensive Stärke, aber nebenbei fiel auf, dass sie nicht immer so dominant waren. Gegen die Mountaineers blieb die Offensive stumm, während die Abwehr standhielt. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams zuvor so unterschiedlich punkteteten.
Die Gäste aus dem Süden hatten am Vortag die Skyhawks mit 52:7 besiegt und davor die Chanticleers mit 31:24. Dort schossen sie Tore, hier nicht. Die Verteidigung der Cavaliers schenkte das Tor nicht einfach her, aber sie ließ auch keine offenen Räume zu. Das Spiel wurde zur Schlacht um Zentimeter, nicht um Meilen.
Was das Ergebnis bedeutet, ist weniger die Zahl selbst als die Richtung. Beide Teams beendeten ihre Negativserie nicht — sie hatten gar keine. Aber sie zeigten, dass es noch andere Wege gibt als die offensive Dominanz, die sie in den letzten Wochen demonstrierten. Die Tabelle bleibt unberührt, aber die Stimmung änderte sich.