Am Freitagabend trafen die Frauen von Feldkirch auf UHC Stockerau in der WHA, das Spiel endete 25:33. Die Gäste gewannen deutlich, interessant wird es, wie sich die Tabelle dadurch verschiebt. Nebenbei fiel auf, dass der Sieg nicht aus dem Nichts kam.
Die Distanz von acht Toren zeigt, dass Stockerau die Partie kontrollierte. Feldkirch blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück, und dann wurde der Abstand in der zweiten Hälfte größer. Es war kein Spiel, in dem die Gastgeber ihre Qualität hätten zeigen können.
In der Tabelle steht Feldkirch nach zwei Spielen auf dem achten Platz mit zwei Punkten, Stockerau liegt viertel mit drei Zählern. Der Unterschied von einem Punkt ist klein, aber der Sieg gibt den Gästen Momentum. Wer aufsteigen will, muss solche Spiele gewinnen, und das gelang.
Die letzten Auftritte beider Teams waren unterschiedlich. Feldkirch gewann einmal und remisierte einmal, Stockerau holte einen Sieg und verlor ein Spiel. Der Kontrast zeigt sich im Ergebnis von heute. Die Gastgeber kamen zu spät heraus, die Gäste nutzten ihre Chancen.
Wir hatten den Sieg der Heimmannschaft prognostiziert, mit fünfundfünfzig Prozent Sicherheit. Der Vorhersage ging es nicht gut, und dann wurde klar, warum. Stockerau spielte aggressiver, Feldkirch fand den Rhythmus nicht.
Nach diesem Spiel bleibt die Tabelle offen für beide Seiten. Feldkirch muss zeigen, dass der Rückstand kein Anfang vom Ende ist. Stockerau hat Beweise geliefert, dass der vierte Platz gerechtfertigt ist. Und dann kommt das nächste Spiel, und dort zählt die Tabelle nicht.