Am 8. September 2026 bestritten Kenia und Sierra Leone im Rahmen des ILT20 African Continental Cup ein Spiel, das mit 192 zu 137 für die Afrikaner endete. Der Sieg fiel deutlich, doch die Zahlen allein erzählen noch nicht die Geschichte.
Kenia traf in den letzten Spielen unterschiedlich: 206 gegen 273, 255 gegen 250, dann 149 gegen 148 und 144 gegen 159. Am 30. Mai folgte ein knapper 19:18-Sieg gegen die Elfenbeinküste. Sierra Leone zeigte ähnliche Muster — 99:97 gegen Mali, 54:53 gegen die Elfenbeinküste, 88:89 gegen Ruanda und 64:67 gegen Kamerun.
Was auffällt, ist die Diskrepanz zwischen den beiden Teams. Kenia erzielte in vier der fünf jüngsten Begegnungen mehr als 140 Punkte, Sierra Leone blieb meist unter 100. Der Unterschied von 55 Punkten in diesem Spiel spiegelt diese Entwicklung wider.
Interessant wird es, wenn man den Vergleich mit dem 26. Mai heranzieht: Damals unterlag Sierra Leone Kenia mit 97 zu 135. Auch damals war die Distanz groß, doch heute wirkte sie noch größer. Die Abstände haben sich nicht verringert.
Die Tabelle des Turniers gibt wenig her — bei nur einem gespielten Spiel lassen sich keine Trends ablesen. Doch der Ausgang dieses Spiels zeigt, dass Kenia im Moment über mehr Stabilität im Angriff verfügt. Sierra Leone muss noch finden, wo es steht.