In der 1/128-Finalrunde des Pokals setzte sich Warnsdorf am Freitag mit 6:0 gegen Scheti durch. Die Gäste dominierten von der ersten Minute an und verwerteten ihre Chancen präzise. «Nebenbei» war der Spielverlauf nicht überraschend, wenn man die letzten Auftritte beider Mannschaften betrachtet.
T. Ahile entschied das Spiel nach vier Minuten für sich. Der Treffer setzte einen klaren Akzent und veränderte die Dynamik. «Und dann» kam der Druck auf die Heimverteidigung, der nicht nachließ.
N. Gavrylyuk erhöhte zur Halbzeit auf 2:0. Sechsundzwanzig Minuten waren vergangen, als der zweite Treffer fiel. Kurz vor der Pause, in der 45. Minute plus zwei, erzielte Ahile sein zweites Tor. «Interessant wird es», wenn man diequote der Schüsse betrachtet.
In der zweiten Halbzeit übernahm J. Emmer das Kommando. Fünfundfünfzig Minuten, und ein Treffer. Sechsundfünfzig, und ein weiterer. Zwei Tore in einer Minute, und das Spiel war entschieden. Die Gäste schenkten das Tor her, aber die Defensive fand keine Antwort.
S. Boryshpolets sorgte in der 80. Minute für den Endstand. Sechs Treffer, und kein einziger für Scheti. Die Gastgeber liefen früh an, kamen zu spät heraus. Das Ergebnis ist klar, aber die Statistik erzählt eine andere Geschichte.
Die Zahlen zeigen ein Bild, das nicht zum Ergebnis passt. Scheti hatte 108 Angriffe und 49 Prozent Ballbesitz, Warnsdorf 114 Angriffe und 51 Prozent. Fünf Schüsse aufs Tor für die Heimmannschaft, sechs für die Gäste. Die Effizienz war auf beiden Seiten unterschiedlich.
Warnsdorf beendet damit eine Serie ohne Sieg im Pokal. Die Gastgeber warten seit Wochen auf einen Erfolg, und das Spiel gegen die Zweitklassigen sollte es sein. «Ein Fehler entscheidet», und heute entschied keiner. Die Gäste gehen weiter, die Gastgeber müssen neu starten.