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Interviews

Stephen Fleming: England soll Nummer eins werden

Neuseeländer Fleming gibt bei seiner ersten Pressekonferenz als englischer Testtrainer das Ziel aus, mit England die Weltrangliste anzuführen und richtet den Blick auf die Ashes.

Porträt eines Mannes in blauer Jacke, der zur Seite blickt
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Kurzer Hinweis vorab: Die mitgelieferten Datenbank-Fakten zu „England“ und „Pakistan“ (Torschützen Bellingham, Kane, Saka; „ICC T20-Weltcup der Herren“-Tabelle) gehören erkennbar zum Fußball, nicht zum Cricket, und passen nicht zur Meldung. Ich habe sie deshalb nicht verwendet, um keine falschen Angaben in den Text zu bringen. Genutzt habe ich stattdessen die passenden Hintergrundartikel aus der eigenen Berichterstattung zur Pakistan-Serie.

Stephen Fleming hat bei seiner ersten Pressekonferenz als Cheftrainer der englischen Testmannschaft sein Ziel benannt: Platz eins der Weltrangliste.

Zur Serie gegen Pakistan war der Neuseeländer noch nicht im Amt, familiäre und geschäftliche Verpflichtungen hielten ihn fern. England gewann dennoch mit 3:0, während bei Pakistan mitten in der Serie der Trainer wechselte: Mike Hesson übernahm interimsweise vor dem dritten Test in Edgbaston, nachdem der Verband nach der Niederlage in Lord's fast die Hälfte des Kaders vorzeitig nach Hause beordert hatte.

Auf die Frage nach einem Namen für seinen Ansatz, in Anlehnung an das „Bazball“ seines Vorgängers, antwortete Fleming knapp:

Zum eigentlichen Anspruch wurde er dann deutlich.

„Ich würde gerne die Nummer eins im Welt-Test-Cricket trainieren. Das wäre mein Anspruch... und als Neuseeländer habe ich die Ashes mein ganzes Cricket-Leben lang verfolgt und geliebt, Teil davon zu sein ist ein absolutes Highlight. Ich kann es kaum erwarten“, sagte Fleming.

Auch der World Test Championship, den Neuseeland 2021 gewann, England bislang aber eher nebenbei behandelt, räumte er Gewicht ein.

Fleming löst Brendon McCullum als Testtrainer ab, der als Trainer der weißballigen Formate weiterarbeitet. Die beiden sind alte Freunde und ehemalige Teamkollegen bei Neuseeland.

, sagte Fleming über McCullum und Kapitän Ben Stokes.

Sollte Fleming an diesem Kurs festhalten, dürfte sich an der Spielweise Englands wenig ändern - an der Priorität schon: Nach dem klaren Erfolg gegen ein zerrüttetes Pakistan rückt mit den Ashes die eigentliche Bewährungsprobe für seinen Anspruch näher.

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