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Australien verhindert Sweep: Sieg im dritten ODI

Australien schlägt Südafrika in Potchefstroom per DLS-Methode mit 45 Runs und verliert die Serie nur 1:2. Carey und Marsh überzeugen mit Halbjahrhunderten.

Australiens Matt Carey in gelber ODI-Uniform spielt einen Schlag im dritten ODI gegen Südafrika
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Australien hat die ODI-Serie in Südafrika nicht kampflos abgegeben. Im dritten und letzten Spiel in Potchefstroom gewannen die Australier nach der DLS-Methode mit 45 Runs und verhinderten damit den 3:0-Sweep für Gastgeber Südafrika.

Australien wurde eingesetzt und kam auf 322-9. Adam Carey erzielte 74 Runs von 88 Bällen, Kapitän Mitchell Marsh 56 von 42. Für Marsh war es die dritte Fifty der Serie nach 60 in Durban und 84 in Johannesburg. Ollie Peake steuerte 48 Runs bei. Marsh und Travis Head (24 von 20 Bällen) hatten Australien mit einer Anfangspartnerschaft von 78 Runs auf den Weg gebracht.

Regen verzögerte den Beginn der südafrikanischen Aufgabe um 30 Minuten, später wurde das Spiel unter Flutlicht endgültig abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt stand Südafrika bei 145-4 nach 28 Overs und lag damit weit hinter dem nötigen Tempo für den höchsten erfolgreichen ODI-Chase, der je auf diesem Platz gestanden hätte. Nur Ryan Rickelton hielt mit 71 Runs von 81 Bällen gegen und blieb am Ende ungeschlagen.

Adam Zampa fand nach schwächeren Auftritten zuletzt wieder seine Form und holte 2 Wickets für 34 Runs in sechs Overs. Xavier Bartlett nahm früh zwei wichtige Wickets für 25 Runs in fünf Overs.

Pat Cummins kehrte nur als Bowler zurück, nicht als Kapitän – die Rolle blieb für dieses Spiel bei Marsh. Cummins' fünf Overs für 17 Runs ohne Wicket wurden dennoch als Signal gewertet, dass er rechtzeitig zum ersten Test in Durban am 9. Oktober, den er als Kapitän führen soll, wieder in Form ist.

Südafrika hatte die Serie zuvor bereits mit Siegen in Durban und Johannesburg entschieden und gewinnt sie nun 2:1. Für Australien bleibt der Auftritt in Potchefstroom vor allem als Formaufbau vor der Testserie bedeutsam.

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