Islamische Solidaritätsspiele 2022/23
Liga 2022 Beendet
Play-offs
Spiel um Platz 3
Saison in Zahlen
Vereine
Alle anzeigenÜber den Wettbewerb
Das Fußballturnier der Islamischen Solidaritätsspiele ist ein eigenständiges, alle vier Jahre stattfindendes Multisport-Event, das nicht in ein Ligensystem eingebunden ist. Organisiert wird es von der Islamischen Sportvereinigung (ISSA) in Zusammenarbeit mit der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC). Die Idee stammt ursprünglich von Prinz Faisal bin Fahd aus Saudi-Arabien, der sie 1981 entwickelte; die ISSA wurde 1985 gegründet. Die erste Ausspielung fand 2005 in Mekka statt, wo die saudische Nationalmannschaft Marokko im Finale mit 1:0 besiegte.
Seit der Ausgabe 2013 ist das Herren-Turnier auf U23-Spieler beschränkt, wobei pro Kader bis zu drei ältere Spieler zugelassen sind. Zuvor gab es 2005 keine Altersbeschränkungen für die Seniorennationalmannschaften. Die Qualifikation erfolgt durch Einladung von OIC-Mitgliedsstaaten anstatt über Auf- und Abstiege. Ein charakteristisches Merkmal des Formats ist die Einteilung in zwei Vierergruppen, aus denen sich die beiden Gruppenersten für die Halbfinalspiele qualifizieren. Eine Besonderheit stellt die internationale Zusammensetzung dar: Neben Teilnehmern aus Asien (AFC) und Afrika (CAF) sind auch europäische Nationen wie Aserbaidschan oder die Türkei vertreten.
Historisch bedingte Ausfälle traten auf, so wurde die Ausgabe 2010 aufgrund einer politischen Meinungsverschiedenheit zwischen Iran und Saudi-Arabien über die Namensgebung des Persischen Golfs abgesagt. Die Sieger der vergangenen Ausgaben zeigen eine breite geografische Verteilung: Neben Saudi-Arabien (2005) und Marokko (2013) gewannen Aserbaidschan (2017) und die Türkei (2022). Als aktueller Titelträger im 11er-Fußball gilt die türkische Auswahl nach einem 1:0-Erfolg gegen Saudi-Arabien. Im Gegensatz zu kontinentalen Wettbewerben dient die Veranstaltung nicht als Qualifikation für andere Großturniere.
Saisons
- 2022