Equatorial Guinea und Sierra Leone trafen in der Gruppenphase der Qualifikation zum Afrika-Cup aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber. Lorenzo Zúñiga Owono schlug bereits in der ersten Minute zu, und das war es, was den Unterschied machte.
Sierra Leone besaß den Ball länger, 61 Prozent gegenüber 39. Aber possession allein reichte nicht. Die Gäste warfen neun Schüsse, keiner traf ins Tor. Interessant wird es, wenn man sieht, wie wenig Effektivität da war.
Die Gastgeber waren sparsamer. Zwei Schüsse auf Ziel, einer verwertet. Nebenbei: sie begingen 20 Fouls, genau wie die Gäste. Es war kein wildes Spiel, eher ein, bei dem jeder Ball gekämpft wurde.
In der 27. Minute sah Saidu Bah Kamara die Gelbe Karte. Dann kamen die Auswechslungen. Sierra Leone brachte in der 61. Minute Momoh Ibrahim Kamara herein. Gleich darauf folgten drei Spielerwechsel auf Seiten der Gastgeber: Santiago Eneme, Dorian Hanza und später Charles Ondo in der 71. Minute.
Sierra Leone reagierte. Alie Conteh kam in der 74. Minute, Tyrese Fornah in der 75., Alpha Turay in der 82. Doch die Zeit lief davon. Und dann wechselten auch die Gastgeber noch: Lorenzo Zúñiga Owono selbst wurde in der 85. Minute ausgewechselt, Jannick Buyla folgte eine Minute später.
Interessant wird es bei den Zahlen. Equatorial Guinea hatte 72 Angriffe, Sierra Leone 82. Aber nur ein Tor fiel. Die Gäste scheiterten an der Präzision, die Gastgeber nutzten ihren Moment. Die Tabelle wird sich ändern, aber das ist heute keine Rolle mehr.