Am Sonntagabend trennten sich Belgrano und Estudiantes de Río Cuarto in der Clausura mit 1:1. Die Gastgeber blieben auf Platz fünf, während die Gäste auf Rang 15 verharren. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie das Spiel lief.
Belgrano dominierte den Ball mit 63 Prozent, doch die Zahlen täuschen. Die Gäste schufen mehr Großchancen — vier gegenüber zwei — und nutzten ihre Effizienz. Garnerone traf in der 74. Minute, Gutierrez antwortete in der 82. Minute. Und dann kam Passerini in der 90+5. Minute. Ob das Tor zählte, bleibt unklar. Die Statistik spricht von einem 1:1, also nehmen wir das so.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Belgrano hatte 122 Angriffe, Estudiantes 84. Doch die Gäste waren gefährlicher im Abschluss. Sie schossen fünfmal aufs Tor, Belgrano sechs. Die erwarteten Tore lagen bei 1,01 für die Gastgeber und 1,17 für die Gäste. Viele Schüsse, wenig Tore — die Chancen gingen verloren.
Es gab sechs Einwechslungen für Belgrano, drei für Estudiantes. Nebenbei fiel auf: Die Gäste leisteten sich mehr Fouls, 15 gegenüber 11. Die Kartenverteilung war ausgeglichen, je zwei Gelbe pro Team. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, doch das reichte nicht.
Belgrano hatte nach drei Unentschieden in Folge nun das vierte. Estudiantes blieb bei zwei Niederlagen aus fünf Spielen. Die Tabelle änderte sich nicht. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, 69 Prozent lagen wir richtig. Aber das Spiel ging anders — die Gäste waren effizienter, als es die Zahlen nahelegten.