Benfica und Heart of Midlothian trafen in der dritten Runde der UEFA-Europa-League-Qualifikation aufeinander. Das Spiel endete 6:1 für die Portugiesen. Benfica reiste nicht als Statist an und vertrieb den Gegner vom Platz. Interessant wird es, wenn man sieht, wie schnell die Gastgeber den Unterschied machten.
Benfica ging früh zur Sache. In der 3. Minute traf Rafa Silva, in der 23. folgte T. Araujo. Und dann kam der Elfmeter: V. Pavlidis nutzte ihn in der 42. Minute. Ein weiterer Versuch des Spielers wurde in der 45. Minute wegen Abseits annulliert. Die Gastgeber machten früh den Sack zu.
Heart of Midlothian fand ein Mittel, um nicht komplett auszutrocknen. G. Prestianni erzielte in der 59. Minute den Anschlusstreffer. T. Renaud erhöhte in der 72. Minute auf 2:4. J. Duran sorgte in der 87. Minute für die endgültige Entscheidung. Der Konflikt wurde öffentlich, als die Gäste versuchten, das Gesicht zu wahren.
Die Statistik zeigt, wer das Spiel bestimmte. Benfica kontrollierte 67 Prozent der Ballbesitzzeit, Heart kam auf 33. Die Gastgeber hatten 118 Angriffe, die Gäste 47. Benfica schoss elfmal aufs Tor, Heart nur zweimal. Viele Schüsse mit einem Tor — hier war es umgekehrt: viele Tore, wenig Widerstand.
Der erwartete Wert für Benfica lag bei 3,65, für Heart bei 1,2. Die Gastgeber hatten acht große Chancen, die Gäste zwei. Die Zahlen bestätigen das Bild: Benfica spielte, Heart reagierte. Der Unterschied war nicht zufällig.
Für Benfica ist die Serie nicht unterbrochen. Die letzten Spiele zeigten Erfolge gegen São Paulo und Villarreal, auch wenn es gegen Flamengo und São Paulo Hürden gab. Heart hingegen hat Schwierigkeiten. Nach zwei Niederlagen gegen Sturm Graz folgte ein Sieg gegen Rayo Vallecano, dann verloren die Schotten gegen Aberdeen und gegen Benfica. Die Tabelle wird sich anpassen, aber das Ergebnis war klar.