Am Donnerstagabend traf der EHC Black Wings Linz im Rahmen eines Klubfreundschaftsspiels auf den EHC Straubing Tigers. Das Freundschaftsspiel endete mit einem klaren 5:2 für die Gäste aus dem Oberpfälzer Land.
Die Gastgeber gingen in eine Phase, in der sie selbst den Faden verloren. In den letzten Wochen war das Bild ähnlich: am 23. August gab es ein 1:4 gegen ERC Ingolstadt, zwei Tage zuvor verlor man 2:3 gegen Litvinov. Bereits am 16. August hatte man sich den Red Bull München mit 2:5 geschlagen geben müssen. Nebenbei zeigt sich: Linz hat Probleme, Spiele über die volle Distanz zu halten.
Interessant wird es, wenn man die Gästebilanz betrachtet. Straubing hatte in den letzten Spielen gegen Eisbären Berlin ein unruhiges Bild geliefert – 5:6, 2:1, 1:2, 2:4, 1:2. Doch in Linz fehlte diese Nervosität. Die Gäste kamen zu spät heraus, aber die Chancen, die sie bekamen, nutzten sie konsequent.
Die Tabelle ist in dieser Form noch nicht aussagekräftig. Beide Mannschaften stehen in der Vorbereitung, und Vergleiche über Platzierungen haben hier wenig Sinn. Was zählt, ist die aktuelle Form – und die zeigt bei Linz ein Muster, das sich seit März nicht geändert hat.
Und dann: fünf Treffer für Straubing, zwei für Linz. Das ist keine knappe Sache, das ist eine klare Ansage. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Stimmung in der Kabine wird anders sein als am Donnerstagabend in Linz.