Am Samstag, den 16. August 2026, trafen die Black Wings Linz im Rahmen eines klubinternen Freundschaftsspiels auf den Münchener Red Bull. Das Endresultat fiel klar aus: 2:5 für die Gäste aus München. Und dann wird es interessant, wenn man die letzten Partien beider Mannschaften betrachtet.
Linz kam in den fünf zurückliegenden Begegnungen nicht über eine Siegquote von vierzig Prozent hinaus. Ein 2:0 gegen Ferencváros blieb die einzige positive Bilanz. Der Rest: Niederlagen gegen Villach, Graz 99 und Olympia. Nebenbei fiel auf, dass die Tordifferenz in diesen Spielen durchwachsen war.
Red Bull sah anders aus auf dem Papier. Von fünf Spielen endeten vier mit einem Sieg, doch die Ergebnisse waren nicht durchgängig überzeugend. Vier 1:4-Niederlagen gegen Adler Mannheim stehen einem 5:1-Erfolg gegenüber. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Gäste in Linz ihre beste Leistung dieser Serie abriefen.
Das 2:5 deutet auf eine offene Partie hin. Linz zeigte sich nicht chancenlos, konnte aber die Effizienz der Münchener Angreifer nicht kontern. Und dann kam der Moment, in dem die Gäste die Kontrolle übernahmen. Die Statistik der letzten Spiele spricht eine deutliche Sprache: Red Bull traf in Linz konsequenter.
Für Linz bedeutet die Niederlage keine Revolution in der Einschätzung. Die Mannschaft hat in den letzten Monaten immer wieder gezeigt, dass sie gegen stärkere Gegner nicht kampflos aufgeben will. Nebenbei ist der Unterschied zu Red Bull in der Tiefe des Kaders spürbar. Das Verhältnis ist zerrüttet, aber nicht hoffnungslos.
Red Bull hingegen beendete eine Serie inkonsistenter Ergebnisse gegen Adler Mannheim mit einer klaren Aussage. Und dann steht die Frage im Raum, ob diese Form von Spielbarkeit auf Dauer Bestand hat. Die Tabelle in der ECHL wird es zeigen, aber heute reichte die Klasse.