Bolívar besiegte Guálberto Villarroel in der Apertura der Primera División mit 4:2. Das Spiel am 18. September endete klar zugunsten des Tabellenführers, der damit seine Vormachtstellung festigte. Nebenbei zeigt die Partie, wie gewohnt, die Diskrepanz zwischen den beiden Mannschaften.
Das Spiel begann mit einer gelben Karte für Edwin Padro in der 15. Minute. Dann kamen die Tore: Martín Cauteruccio traf in der 33., Dairon Asprilla in der 37. Robson Matheus fügte in der 45+1. Minute hinzu. Juan Ignacio Goyeneche bestätigte sein Tor nach VAR-Überprüfung in der 48. Minute. Die Gäste konnten nur durch J. Ramallo in der 60. und Dorny Romero in der 90+4. Minute gegensteuern.
interessant wird es, wenn man die Vorhersage betrachtet. Wir hatten die Heimsieg mit 88 Prozent Wahrscheinlichkeit genannt, und das traf zu. Die Begründung lag auf der Hand: Bolívar war in der Form, die Gegner kämpften mit einer negativen Serie. Der Kontrast war vorhersehbar.
Die Statistiken belegen die Dominanz. Bolívar kontrollierte 70 Prozent der Ballbesitzzeit und erzielte 14 Treffer aufs Tor, davon neun daneben. Guálberto Villarroel kam auf 30 Prozent Besitz und zwei Treffer aufs Ziel. Viele Schüsse, aber nur zwei Tore für die Gäste — die Chancen gingen weitgehend verloren.
Im Tabellenvergleich ist die Lücke unübersehbar. Bolívar führt mit 45 Punkten nach 20 Spielen, Guálberto Villarroel liegt auf Platz 16 mit 14 Punkten. Die Heimmannschaft gewann 14 von 20 Begegnungen, die Gäste nur zwei. Das Ergebnis vertieft die Differenz in der Tabelle.
Was bleibt, ist die Bestätigung eines Musters. Bolívar muss zu Hause liefern, und das tat er erneut. Guálberto Villarroel beendete die Negativserie nicht, sondern verlängerte sie. Die Szene ging in die Überprüfung, aber das Ergebnis war klar.