Am Samstagabend trafen Botafogo und Palmeiras im Rahmen der 26. Runde der brasilianischen Serie A aufeinander. Das Spiel endete 0:0 im Estádio Nilton Santos. Die Gastgeber verteidigten zu Hause, die Gäste kamen nicht über ein Remis hinaus.
Interessant wird es in der ersten Halbzeit. Alexander Barboza erhält 19 Minuten die gelbe Karte, Arthur Cabral folgt 20 Minuten später. Marçal muss 24 Minuten ebenfalls in die Tasche greifen. Der Rhythmus ist hart, jeder Ball wird umkämpft. Nebenbei fällt auf: Beide Teams geben wenig her, Botafogo spielt defensiv, Palmeiras sucht nach Wegen.
Die Gäste kontrollieren den Ball mit 67 Prozent. Doch Kontrolle allein bringt keine Tore. Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache: Palmeiras hat 610 Pässe, Botafogo nur 295. Beide Teams erzielen jeweils 1,10 Expected Goals. Die Chancen bleiben ungenutzt. Und dann kommt die zweite Halbzeit.
Ab der 63. Minute werden Weichen gestellt. Maurício Magalhães Prado und Lucas Evangelista wechseln für Botafogo, Lucas Villalba und Vitinho für Palmeiras. Arthur Cabral muss 73 Minuten passen, Álvaro Montoro 78. Felipe Anderson und Agustin Giay folgen 80 Minuten, Andreas Pereira 88. Mehr passiert nicht. Die Karte für Palmeiras fällt aus dem statistischen Bild, ohne dass ein genauer Zeitpunkt notiert ist.
Die Statistiken zeigen, worüber das Spiel lief. Botafogo führt 35 Clearances, Palmeiras 32. Beide Teams kreieren jeweils eine große Chance. Die Schüsse treffen: 4 von 14 für die Gastgeber, 5 von 13 für die Gäste. Die Genauigkeit liegt bei beiden bei 29 Prozent. Viele Schüsse, wenig Tore — das ist die Bilanz dieses Abends.
Die Tabelle ändert sich nicht grundlegend. Palmeiras bleibt auf Platz 2 mit 53 Punkten nach 26 Spielen. Botafogo steht auf Rang 13 mit 31 Punkten nach 25 Begegnungen. Wir hatten einen Sieg für die Gäste prognostiziert, die Wahrscheinlichkeit lag bei 41 Prozent. Der Match ging anders — die Defensive Botafogos und die Unentschlossenheit vor dem Tor waren der Grund.