Am 20. August 2026 trafen die Eisbären Bremerhaven und die Ajoie aus der Schweiz in einem Klub-Freundschaftsspiel aufeinander. Das Gastteam aus der Romandie gewann mit 3:2. Die Partie endete in der üblichen Spielzeit, ein Verlängerungssystem wurde nicht angewendet.
Die Bremerhaven-Elf kam zuletzt nicht zur Ruhe. Am 18. August unterlag man in Lausanne mit 2:4. Davor folgten Begegnungen gegen den Adler Mannheim, die alles andere als konstant verliefen. Am 2. April gab es eine 3:4-Niederlage, am 31. März ein 6:1-Erfolg. Am 29. April und 27. März stand man jeweils gegen denselben Gegner auf der Verliererseite. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie solche Schwankungen im Vorbereitungsbetrieb auf die neue Saison wirken.
Die Ajoie zeigte in den letzten Wochen ein unterschiedliches Bild. Am 17. August behielt man in Rouen mit 5:1 die Oberhand. Am 14. August unterlag man Büllet mit 5:6, wobei die Trefferdifferenz minimal war. In der März-Serie gegen Ambrì-Piotta gab es eine 0:3-Niederlage, gefolgt von einem 2:3 und einem 3:6. Nebenbei fällt auf, dass die Schweizer Mannschaft in diesen Spielen meist mehr Tore schoss, als sie kassierte – ausser in den beiden Auftaktspielen.
Keine Spielstatistiken liegen vor. Keine Angaben zu Ballbesitz, Torschüssen oder erwarteten Toren. Die Zahl 2:3 bleibt die einzige konkret bezifferbare Aussage. Und dann ergibt sich daraus keine tiefere Deutung, sondern nur die Tatsache, dass das Gastteam die bessere Ausbeute hatte.
Was bedeutet dies für die Vorbereitung? Bremerhaven beendete keine Negativserie, sondern fügte eine weitere Niederlage an. Die Ajoie hingegen unterbrach eine Phase mit zwei Niederlagen in Folge gegen Ambrì-Piotta. Die Differenz von einem Treffer ist gering, aber im Kontext der letzten Ergebnisse wirkt sie wie ein kleiner Wendepunkt.