Am Sonntagmorgen traf Club Brugge im Jan-Breydel-Stadion auf Genk. Die Begegnung im Rahmen der regulären Saison der Jupiler Pro League endete 3:0 für die Hausherren. Die Gäste kamen nicht über ihre Abwehr hinaus, die Hausherren nutzten ihre Chancen präzise.
Die Führung fiel früh. Carlos Forbs traf in der 15. Minute zum 1:0. Er spielte sich frei, der Abschluss war klar. Nebenbei notiert: Forbs erhielt in der 45. Minute eine gelbe Karte, als er den Ball nach seinem Treffer feierte.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. Nicolo Tresoldi traf in der 52. Minute, der Treffer wurde per VAR annulliert. Und dann kam Lee Han-beom in der 58. Minute. Er setzte sich durch, der Ball landete im Netz. 2:0. Unsere Prognose hatte eine Heimsieg genannt, die Wahrscheinlichkeit lag bei 61 Prozent. Sie ging auf.
Brandon Mechele erhöhte in der 63. Minute auf 3:0. Ein Kopfball aus der Distanz. Benjamin Tahirovic erhielt daraufhin in der 68. Minute die zweite gelbe Karte des Spiels. Genk wirkte zunehmend nervös, die Konter kamen nicht mehr gefährlich.
Die Trainer reagierten mit Wechseln. Junya Ito und Jeppe Erenbjerg kamen in der 64. Minute für Genk. Noah Adedeji-Sternberg und Benjamin Tahirovic wurden in der 76. Minute eingewechselt. Hugo Vetlesen und Nicolo Tresoldi folgten in der 79. Minute. Carlos Forbs ging in der 83. Minute vom Platz.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Brugge kontrollierte mit 60 Prozent Ballbesitz das Spiel. Von elf Schüssen trafen sechs das Tor, die Treffergenauigkeit lag bei 26 Prozent. Genk hatte 14 Schüsse, davon nur zwei auf Ziel. Die Quote betrug 11 Prozent. Viele Bälle, wenig Gefahr.
In der Tabelle bedeutet das eine Bestätigung. Club Brugge steht nach sechs Spielen auf dem vierten Platz mit fünf Punkten Vorsprung vor Genk. Die Gäste sind nach sieben Partien mit neun Zählern an achter Stelle notiert. Die Gastgeber haben den breiteren Kader, das zeigte sich auch heute.