Morón traf am Sonntagabend im ersten nationalen Division auf Godoy Cruz, und das Spiel endete 1:2. Es war die dreißigste Runde der Regular Season, und die Gäste aus Mendoza brachten die Punkte mit nach Hause. Wir hatten einen Heimerfolg prognostiziert, mit einer Sicherheit von dreiundsiebzig Prozent — und der Match zeigte uns, dass die Realität anders lief.
In der dreißigsten Minute fiel das erste Tor: M. Pino verwandelte einen Elfmeter für Godoy Cruz. Die Morón-Spieler reagierten nicht mit Druck, sondern mit Unsicherheit. Und dann kam in der sechsunddreißigsten Minute der Ausgleich — E. Lazza sorgte für 1:1. Interessant wird es, wenn man sieht, dass Morón fünfundsiebzig Prozent der Angriffe bestritt, aber die Gefahr kam von der anderen Seite.
Die zweite Halbzeit brachte Veränderungen. In der sechsten Minute der zweiten Spielhälfte wurde B. Schamine eingewechselt, und in der siebten Minute folgte S. Martinez. Nebenbei fiel in der dreiundsiebzigsten Minute die Karte für M. Burruchaga. In der einundsiebzigsten Minute dann das entscheidende Tor: G. Gil Romero brachte Godoy Cruz wieder in Führung.
Die Zahlen erzählen eine Geschichte, die nicht immer sichtbar ist. Morón hatte fünfundsiebzig Prozent Ballbesitz, aber nur drei Treffer aufs Tor — Godoy Cruz mit vierundsiebzig Prozent weniger Besitz fünf. Acht Eckbälle für die Gastgeber, null für die Gäste. Das bedeutet: viele Angriffe, aber wenig Gefahr. Die Gastgeber schnürten den Gegner ein, aber der Gegner zog die Fäden durch Präzision.
In der Tabelle änderte sich wenig an den Positionen, aber viel an der Dynamik. Morón liegt weiterhin auf Platz zwei mit fünfundfünfzig Punkten nach neunundzwanzig Spielen. Godoy Cruz bleibt auf Rang drei mit neunundvierzig Punkten. Der Vorsprung der Gastgeber auf die Verfolger bleibt bei sechs Zählern — aber heute zeigte sich, dass dieser Abstand nicht immer sicher ist.