In der sechsten Runde der 2. Bundesliga setzte sich Kaiserslautern zu Hause mit 1:0 gegen Eintracht Braunschweig durch. Das Spiel fand am Freitagabend im Fritz-Walter-Stadion statt. Die Gastgeber zitterten sich zum Sieg, wie es in solchen Momenten heißt. Es war der dritte Heimsieg dieser Saison für die Pfälzer.
Entscheidend wurde es in der 73. Minute. Erencan Yardimci traf zum 1:0 – und nebenbei war es auch das einzige Tor des Abends. Vorher gab es bereits Substitutionen: In der 9. Minute kam I. Koutsidis für Braunschweig, in der 27. Minute Jan Urbich. Die Schiedsrichter zeigten drei Gelbe Karten: Kevin Ehlers in der 11., Florian Flick in der 50. und Fabian Kunze in der 67. Minute.
Was auffiel, war die Anzahl der Wechsel. Beide Trainer zogen durch, als wollten sie die Partie drehen, obwohl der Stand bereits stand. In der 65. Minute brachten beide Teams jeweils zwei Spieler herein. Leon Reid Robinson und Marlon Ritter für Kaiserslautern, Thierry Fidjeu Tazemeta und Paul Joly für Braunschweig. Dann folgten weitere: Mehmet-Can Aydin und Samuele Di Benedetto, Ibrahim Kanate. Interessant wird es bei den Zahlen.
Kaiserslautern hatte die Ballbesitzquote mit 56 Prozent für sich. Sie schossen 20 Mal, davon 10 aufs Tor. Die Expected Goals lagen bei 1,88 – das bedeutet, Chancen gingen teilweise verloren. Braunschweig war mit 44 Prozent ebenfalls nicht weit entfernt, aber die Trefferquote war niedriger: 4 Schüsse aufs Tor von 6 Versuchen. Die Ballverluste waren bei beiden Seiten ähnlich hoch: 102 jedes Mal.
Für die Tabelle bedeutet das: Kaiserslautern bleibt auf dem fünften Platz mit elf Punkten. Braunschweig rutscht weiter ab auf den 13. Rang mit vier Punkten. Die Gastgeber haben damit ihre Form von den letzten Spielen gefestigt – nach dem 0:3 gegen Magdeburg und dem 3:0 gegen Darmstadt 98. Braunschweig verlor damit seinen vierten Punktgewinn dieser Runde und zittert weiter um den Klassenerhalt.