In der sechsten Runde der 2. Bundesliga setzte sich der FC Nürnberg am Wildparkstadion mit 1:0 gegen Karlsruher SC durch. Das einzige Tor fiel in der 30. Minute durch Mohamed Alì Zoma. Die Gäste liegen damit mit 16 Punkten auf dem zweiten Platz, während Karlsruhe mit fünf Punkten an 14. Stelle verharrt.
Interessant wird es, wenn man sich den Spielverlauf anschaut. Nürnberg dominierte den Ball mit 68 Prozent Besitz, doch die Torgefahr kam selten. Die Gastgeber schossen fünf Mal, davon drei ins Tor, und erreichten einen Erwartungswert von 0,43 Toren. Die Gäste kamen auf 0,81, doch nur eines wurde verwertet. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten jeweils drei Schüsse ins Tor brachten, aber die Qualität der Chancen unterschiedlich war.
Die Karte für Marcel Franke in der 21. Minute war der erste Hinweis darauf, dass Karlsruhe nicht einfach durchspielen konnte. Deniz Ofli folgte in der 38. Minute, Adam Markhiev für Nürnberg in der 67. Minute, und Noel Eichinger schloss in der 72. Minute den Block der Verwarnungen ab. Die Gäste warfen sich in jeden Ball, doch der Platz war schwer für ihr Spiel. Karlsruhes 29 Clearances zeugten von der Notwendigkeit, den Rücken freizuhalten.
Und dann die Substitutionen. In der 45. Minute wechselten die Gastgeber Louey Ben Farhat und Lilian Egloff, Nürnberg folgte mit Finn Ole Becker und Julian Justvan. Christoph Kobald und Viktor Bergh kamen für Karlsruhe in der 71. Minute, Fynn Otto für Nürnberg in der 79. Minute. Danyal Hakan Zor und Piet Scobel beendeten die Partie für die Gastgeber, Mohamed Alì Zoma wurde selbst ausgewechselt. Der Taktiker der Gäste sah sich mit der Aufgabe konfrontiert, das Ergebnis zu halten.
Die Tabelle spricht für sich. Nürnberg hat sechs Spiele noch nicht verloren, fünf Mal gewonnen, einmal unentschieden gespielt. Karlsruhe hat nur einen Sieg in sechs Partien, drei Niederlagen stehen zu Buche. In der letzten Begegnung gegen Energie Cottbus verlor die Heimmannschaft 0:3, während Nürnberg 2:1 bei Hannover 96 gewann. Das Geld fliesst auf die Gastgeber, aber der Unterschied in der Tordifferenz zeigt, wer die besseren Episoden hatte.