Am Sonntag, den 20. September 2026, beendete Paju Cityzön die Auswärtspartie bei Krimhae City mit 2:0 in der K-League 2, Regular Season, Runde 27. Sim Min-Yong eröffnete in der elften Minute, und D. Lee sorgte in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt. Die Gäste kontrollierten das Spiel nicht durch Ballbesitz, sondern durch Effizienz.
Der erste Treffer kam überraschend früh. Sim Min-Yong nutzte eine Lücke, als die Heimmannschaft noch nicht gefunden hatte, und schob das Leder ins Netz. Danach suchte Krimhae nach Antworten, doch die Chancen blieben dürftig. In der 46. Minute brachte Trainer Kim Hyun-Tae einen frischen Spieler auf das Feld, gefolgt von drei weiteren Wechseln in der 61. und 70. Minute. Der Versuch, die Partie zu drehen, scheiterte an der mangelnden Schussgenauigkeit.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Krimhae hielt den Ball mit 66 Prozent, doch nur drei Versuche landeten aufs Tor, und davon reichte keines. Paju Cityzön dagegen schoss weniger, traf aber mit 43 Prozent deutlich präziser. Zwölf Eckbälle für die Gastgeber, zwei für die Gäste — ein deutliches Signal, wer in welcher Phase agierte. Nebenbei fiel die rote Karte aus, die nie kam; beide Teams blieben mit zwei Gelben Karten pro Partie auf dem Platz.
Die Gelben Karten kamen spät: Lee Taek-Geun in der 72. Minute, B. Baston in der 90. + 6. Minute. Beides Reaktionen auf das Geschehen, nicht dessen Ursache. Währenddessen vollzog Krimhae weitere Wechsel — Mikeltadze, Sung Ho-Yeung, Lee Jea-Ho — doch der Taktikwechsel stockte. Die Mannschaft fand kein Mittel gegen die Defensive, die Paju aufbaute.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für Paju Cityzön einen weiteren Schritt nach vorn. Mit 26 Punkten aus 24 Spielen liegen sie auf Platz 13, während Krimhae Cityzön mit 13 Punkten auf Rang 17 verharrt. Die Heimniederfolge setzen sich fort: nach 0:2 gegen Busan IPark, 2:2 gegen Jeonnam Dragons, 0:3 gegen Yongin City und 0:2 gegen Suwon folgt nun der zweite Auswärtserfolg in Folge für die Gäste. Eine Negativserie, die sich nicht beenden lässt, ohne dass sich die Qualität ändert.