Am 20. August 2026 trafen Lech Poznań und Thun in der Play-off-Runde der UEFA Europa League aufeinander. Das Spiel fand im Stadion Poznań statt und endete mit einem klaren 7:0 für die polnische Mannschaft. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich die Partie entwickelte – die Gastgeber kontrollierten von Beginn an.
P. Walemark eröffnete in der 10. Minute, und A. Sayyadmanesh verdoppelte wenig später. In der 25. Minute traf erneut Walemark, ehe M. Skrzypczak in der 31. Minute nachlegte. Und dann kam R. Murawski in der 45. Minute zum Tor – die Halbzeitpause bedeutete eine klare Führung für Lech.
Nach dem Wechsel ging es weiter. D. Hakans erzielte in der 47. und 48. Minute zwei weitere Treffer. Ein VAR-Eingriff in der 66. Minute sorgte für Unterbrechung, als F. Dursuns Tor wegen Abseits annulliert wurde. R. Gumny machte in der 79. Minute den Endstand auf 7:0.
Wir hatten eine Sieg der Gastgeber vorhergesagt, mit 61 Prozent Sicherheit. Das kam heraus – und es war nicht überraschend. Lech Poznań kam zuletzt gut in Form, während Thun zuletzt inkonstant wirkte. Nebenbei fiel: Thun verlor bereits 0:6 bei den Young Boys.
Die Zahlen unterstreichen die Dominanz. Lech erzielte elf Treffer aufs Tor, Thun kam auf vier. Expected Goals lagen bei 2,85 gegenüber 0,57. Die Gastgeber kontrollierten 56 Prozent der Ballbesitzzeit und schufen sechs große Chancen, während Thun nur eine zuließ.
Lech Poznań geht damit in die Rückrunde der Play-offs mit psychologischem Vorsprung. Thun muss sich mit der Niederlage auseinandersetzen – und mit der Frage, warum die Abwehr in so vielen Phasen versagte.