Minija und Dainava im Halbfinale: 3:2 nach dramatischem Finale
Im Halbfinale des Pokals setzte sich Minija am Sonntag mit 3:2 gegen Dainava durch. G. Zabita eröffnete in der elften Minute, D. Nwegbo glich fünfzig Minuten später aus. Der Routinier Nwegbo machte dann den Unterschied, als er in der siebzigsten Minute den Siegtreffer für Dainava erzielte. Doch L. Zingertas drehte das Spiel noch einmal um.Minija ging früh in Führung, und dann begann ein rasantes Spiel. Dainava kam erst in der zweiten Halbzeit zum Zug, als D. Nwegbo in der 51. Minute den Anschluss schaffte. S. Abou erhöhte in der 69. Minute, und dann sah es nach einem Dainava-Sieg aus. Aber L. Zingertas glich in der 70. Minute aus, und D. Nwegbo legte in der 79. Minute nach. Ein Fehler entscheidet oft in solchen Momenten.
Die Karte für K. Aderounmu in der 33. Minute war die erste Warnung. B. Diawara folgte in der 67., O. Gorodenko in der 72., K. Mantinis in der 85. Minute. Gegen Ende gab es noch zwei weitere Verwarnungen: N. Komissarov in der 90.+3. Minute und S. Morarenko in der 90.+4. Minute. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, und die Nerven blieben nicht immer intakt.
Minija wechselte in der 58. Minute D. Pipiras und in der 60. Minute I. Kotov. In der 75. Minute kamen M. Sidibe und K. Aderounmu herein, O. Gorodenko folgte in der 76. Minute. J. Obi Chinonso brachte der Trainer in der 81. Minute. Nebenbei zeigte sich: Der vierte Sieg in Serie für Minija nach den Ergebnissen gegen FAŠiulai II, Ekranas Panevezys, B1 NFA und Hegelmann II.
Dainava kam zuletzt nicht so recht in Schwung. Nach dem 0:1 gegen Zalgiris II am 28. August gab es nur noch Unentschieden und Niederlagen. Die hohe Abwehrkette hielt in der Vergangenheit dreimal in Folge die Null, aber heute war das nicht mehr möglich. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch heute war es anders.
Interessant wird es nun im Finale. Minija hat es selbst in der Hand nach diesem Erfolg. Dainava muss sich neu sortieren, wenn man die nächsten Spiele betrachtet. Die Halbfinalniederlage beendet eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage für die Gäste. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Drei, vier Momente entscheiden, und der Rest ist nur Hintergrund.