Montarrey und Cruz Azul trafen sich am Samstagabend im Estadio BBVA Bancomar. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber, das einzige Tor fiel in der siebten Minute durch César Garza. Es war der erste Einsatz des Spielers, und er nutzte die Chance.
Die Partie begann offen. Beide Teams suchten nach Rhythmus, doch erst nach zehn Minuten zeigte sich, wer das Spiel bestimmte. Cruz Azul besaß die Kugel öfter, doch die Räume blieben eng. Garzas Treffer kam unerwartet — und änderte die Stimmung.
In der zweiten Halbzeit wurden die Karten verteilt. Garza selbst erhielt in der 58. Minute die Gelbe Karte, ebenso Gabriel Fernández. Gonzalo Piovi folgte zwei Minuten später. Die Schiedsrichter blieben ruhig, die Spieler reagierten unterschiedlich.
Statistisch gesehen war es ein Spiel mit vielen Bällen, aber wenig Klarheit. Cruz Azul kontrollierte 53 Prozent der Zeit, Monterrey lag bei 47. Die Gastgeber schossen fünfmal aufs Tor, die Gäste viermal. Von denen traf nur einer — und zwar gegen den Lauf der Ereignisse.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte. Cruz Azul erreichte einen xG-Wert von 1,26, Monterrey kam auf 0,82. Doch in der Liga zählt das Ergebnis, nicht die Rechnung. Die Gastgeber verbesserten sich auf den siebten Platz mit acht Punkten, Cruz Azul bleibt Vierte mit fünfzehn.
Es war ein Abend, an dem ein Moment mehr zählte als eine Stunde Kontrolle. Nebenbei fiel auf, wie oft Monterrey die zweite Hälfte umstellte. Sechs Wechsel in der Schlussviertelstunde — ein Zeichen, dass man nicht aufgeben wollte. Interessant wird es, wenn die Teams wieder aufeinandertreffen.