In der neuntligastufe der Apertura traf Pachuca zu Hause auf Tijuana, und das Spiel endete 2:2 nach einem umkämpften Abend im Estadio Hidalgo. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, doch der Verlauf zeigte, dass solche Partien selten nach den Erwartungen laufen. interessant wird es gerade dann, wenn eine Führung nicht ausreicht, um das Spiel zu entscheiden.
Die Gastgeber gingen durch ein Elfmeter von Gilberto Mora in der 17. Minute in Führung, und und dann kam die Gegendruckphase. Jesus Gomez glich in der 42. Minute aus, bevor Salomón Rondón in der 55. Minute die Führung für Pachuca zurückbrachte. Der Ausgleich folgte erst spät – Rondón traf erneut in der 90. Minute, und kurz darauf sah Benjamín Mora Mendívil die rote Karte in der 90+1. Minute.
Die Statistiken zeichnen ein Bild eines Spiels, in dem die Kontrolle nicht mit der Effizienz korrespondierte. Pachuca besaß 58 Prozent der Ballhaltung, schoss 22 Mal ins Feld, doch die xG von 2,77 zeigt, dass die Chancen nicht immer sauber genutzt wurden. Tijuana war mit 42 Prozent Besitz weniger dominant, aber die Trefferquote – fünf Schüsse auf Ziel bei nur zwei daneben – verweist auf eine höhere Präzision im entscheidenden Moment.
nebenbei fiel auf, wie die Auswechslungen den Rhythmus veränderten. Rodolfo Pizarro und Alan Bautista kamen beide zur Halbzeit, und später brachten Carlos Sánchez sowie Mourad El Ghezouani frische Impulse. Die Gelben Karten – Ivan Tona und Oussama Idrissi in der 33. Minute, Yael Padilla in der 74. Minute – markierten Phasen, in denen die Nerven blanklagen.
In der Tabelle bedeutet das Unentschieden für Pachuca, dass sie mit acht Spielen und elf Punkten auf dem zwölften Platz verharren. Tijuana bleibt mit sieben Partien und dreizehn Punkten an zehnter Stelle, doch der Abstand nach oben bleibt spürbar. Das Ergebnis beendet keine Serie, aber es zeigt, dass in dieser Liga der Unterschied oft in drei oder vier Augenblicken liegt, nicht in der Summe aller Minuten.