Partizan stoppt Abwärtstrend mit klarer Dominanz
Partizan empfing Olimpia Milano in der Euroleague und siegte mit 92:76. Die Gastgeber waren in der Defensive präziser und nutzten die Fehler der Gäste konsequent. Es war ein Spiel, das Partizan nach einer schwächeren Phase wieder in die Spur brachte.
Die Gastgeber begannen aggressiver. Sie gewannen die Zweikämpfe auf der Stirn und im Strafraum, und Olimpia musste sich lange mit Nacharbeit zufriedengeben. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste in der ersten Hälfte mehr Ballverluste produzierten, als sie Punkte zustande brachten.
Der Turnover-Unterschied wurde entscheidend. Partizan verlor nur 9 Bälle, Olimpia 15. Das war der Unterschied. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber daraus Punkte machten: 12 Steals standen 2 für die Gäste gegenüber. Olimpia konnte den Ball nicht halten, Partizan nicht abgeben.
Die Statistiken zeichnen ein klares Bild. Partizan warf 34 von 62 Feldwürfen, Olimpia 28 von 57. Beide Seiten trafen elf Dreipunktewürfe, aber die Effizienz im Nahbereich entschied. Partizan erzielte 13 von 18 Freiwürfen, Olimpia nur 9 von 11. Der Rebound-Unterschied von 29 zu 25 bestätigte die Überlegenheit an der Grenze.
Die Gastgeber standen mit dem Rücken zur Wand, bevor sie dieses Spiel bestritten. In den fünf Spielen davor hatten sie vier Niederlagen hinnehmen müssen, zuletzt auch gegen den FC Dubaj. Olimpia hingegen war seit fünf Spielen ungeschlagen und kam aus Italien mit Selbstvertrauen.
Was den Tabellenstand betrifft, bleibt wenig Bewegung. Partizan liegt auf Platz 15 mit 16 Siegen und 22 Niederlagen, Olimpia auf Platz 14 mit 17 zu 21. Die Differenz von einem Punkt ist marginal, aber sie zeigt, dass beide Teams noch Luft nach oben haben.
Wir hatten Olimpia den Sieg prophezeit, mit einer Sicherheit von 57 Prozent. Der Prognose lag die aktuelle Form zugrunde. Das Spiel lief anders. Partizan warf sich in jeden Ball, Olimpia fand nicht den Rhythmus, den es aus den letzten Begegnungen kannte.