Am Freitagabend setzte sich Lobos UPNFM in der achten Runde der Apertura mit 2:0 bei Platense durch. Die Gäste entschieden die Partie frühzeitig, die Gastgeber hatten den Ball, aber nicht das Glück. Interessant wird es, wenn man sieht, wie schnell der Rhythmus sich veränderte.
Die erste Hälfte war geprägt von einem klaren Muster. Platense kontrollierte den Ball, Lobos wartete. Und dann kam die 23. Minute, D. Carter traf. Nicht lange danach, in der 34., folgte der zweite Treffer durch S. Elvir. Platense zog nach, aber der Spielstand änderte sich nicht mehr.
Zum Halbzeitwechsel passte sich die Taktik an. Bei Platense liefen gleich sechs Spieler aus, darunter D. Carter und Y. Hinestroza. Die Gäste ließen nichts stehen, D. Suazo und G. Welcome kamen herein. Der Wechsel stockt oft, aber hier wirkte er wie ein Weckruf.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht immer die Wahrheit erzählt. Platense hatte 126 Angriffe, Lobos nur 95. Der Ball lag 55 Prozent der Zeit bei den Gastgebern, doch die Tore kamen anders. Nebenbei fiel auf: sieben Schüsse aufs Tor bei Platense, zwei bei Lobos. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — das war Carter in der 23. Minute.
Die Gelben Karten verteilten sich über das ganze Feld. Hinestroza, Santos, Amarilla, Osorio. Die Partie im Alleingang entschieden hätten die Gäste nicht, wenn sie mehr Chancen verwertet hätten. Aber sie ließen sich nicht beirren.
Beide Teams stehen auf dem fünften Platz, doch der Abstand ist spürbar. Lobos hat acht Punkte, Platense fünf. Warten seit Wochen auf einen Sieg — das trifft auf die Gastgeber zu, nicht auf die Gäste.
Wir hatten eine Prognose abgegeben, die nicht aufging. Ein Sieg für Platense mit 51 Prozent Sicherheit. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, aber nicht in diese Richtung. Die Gäste waren effizienter, die Gastgeber zu viel Ballbesitz ohne Konsequenz.