In der ersten Runde der Regular Season setzte sich Freiburg mit 4:1 gegen Werder Bremen durch. Das Spiel am 30. August 2026 endete mit einer klaren Ansage der Gastgeber, die bereits in der ersten Halbzeit die Weichen stellten. Die drei Tore von Y. Suzuki bestimmten den Verlauf, bevor I. Matanovic in der 45. Minute zum 2:0 erhöhte. Bremen zog in der Nachspielzeit über D. Stalmach einmalig auf, doch der Rückstand war zu groß.
Der Ablauf war nach vorne gerichtet. Freiburg ging früh in Führung und ließ Werder nie richtig in den Rhythmus finden. Die Auswechslungen in der 46. Minute – J. Beste für Freiburg, S. Lynen für Werder – zeigten, dass beide Seiten die Halbzeitpause nutzten, um gegen den Duktus anzugehen. Doch Freiburg drehte nach dem Seitenwechsel weiter auf. Suzuki traf in der 48. und 55. Minute erneut, während L. Reis in der 48. Minute die erste Gelbe Karte sah. Stalmach verkürzte in der 76. Minute, danach folgte der Ein- und Auswechselrekord mit sechs Spielern bis zur 84. Minute.
Die Zahlen sprechen für sich. Freiburg hielt den Ball mit 53 Prozent länger als Werder und schoss 12 Mal, davon 5 aufs Tor. Werder kam auf 4 Schüsse mit 3 Treffern aufs Tor. Die erwarteten Tore lagen bei 1,94 für Freiburg und 0,48 für Bremen – ein klares Signal, dass die Gastgeber die Chancen besser nutzten. Die Effizienz der Bremer war zwar höher, doch die Anzahl der Situationen reichte nicht aus, um das Spiel zu drehen.
Für Freiburg bedeutet der Sieg einen guten Start in die Serie. Die Gastgeber zeigten, dass sie auch gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte konsequent bleiben. Werder hingegen muss sich nach diesem Auftritt fragen, wo die Lücken im Aufbau liegen. Die Tabelle nach dem ersten Spieltag ist noch nicht aussagekräftig, doch der Unterschied im Spielverlauf war deutlich spürbar.