Am Mittwochabend auf dem Fir Park traf Mochterwell auf Freiburg in der Playoff-Runde der UEFA Conference League. Die Gäste gewannen mit 3:1 und zogen damit in die nächste Runde ein. Der Endstand war klar, aber der Weg dorthin war von wenigen entscheidenden Momenten geprägt.
Die Partie begann mit einem unerwarteten Impuls der Gastgeber. In der zweiten Minute erzielte R. Charles-Cook die Führung für Mochterwell. Die Szene ging schnell in die Überprüfung, aber der Treffer stand. Freiburg sah sich überrascht, und die Stimmung auf dem Platz veränderte sich. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste nie wirklich in den Rhythmus kamen, obwohl sie die Ballbesitzverhältnisse dominierten.
Erst in der 28. Minute brachte M. Ginter die Ausgleichsorganisation zum Ausgleich. Ein klarer Moment, der die Partie drehte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Freiburg nach diesem Treffer auftrat. Sie standen tief und kompakt, nutzten den Standard und schürten den Gegner ein. Die Quote hat sich kaum bewegt, als Martin Moormann in der 65. Minute die rote Karte sah. Der Wechsel stockt, wenn ein Spieler so früh ausscheidet.
Wir hatten vorausgesagt: Sieg der Gäste, mit einer Zuversicht von 59 Prozent. Der prognostizierte Ausgang trat ein. Nicht weil Freiburg überlegen spielte, sondern weil sie die wenigen Chancen verwerteten. M. Ginter verwandelte den Elfmeter nach der Rote-Karte-Szene, und K. Goto sorgte in der 90. Minute für die Entscheidung. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, sondern die Effizienz.
Die Statistiken belegen, was man sah. Freiburg kontrollierte den Ball mit 60 Prozent, während Mochterwell bei 40 Prozent blieb. Die Gäste schossen 10-mal aufs Tor, die Gastgeber nur einmal. Erwartete Tore lagen bei Freiburg bei 2,53, bei den Heimmannschaften bei 0,26. Viele Schüsse mit einem Tor bedeuten, dass Chancen verstreichen. Aber in diesem Fall gingen die Tore an die richtige Seite.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Begegnungen nicht über Minuten entschieden wurden, sondern über Episoden. Die Rote Karte für Moormann, die zwei Tore von Goto und Goto in der Schlussphase — das waren die drei bis vier Momente, die den Unterschied machten. Der Rest war nur Hintergrundrauschen.