SSV Jeddello schlug Heidenheim im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 5:2. Das Spiel am Sportplatz Jeddello endete am 23. August 2026 mit einem klaren Erfolg der Heimmannschaft. Heidenheim, das die meiste Zeit Ballbesitz hatte, konnte dieses Ungleichgewicht nicht in Tore ummünzen.
Jeddello ging früh in Führung. In der 12. Minute traf Yannik Wagner, bereits eine Minute später folgte Kamer Krasniqi. Heidenheim kam kaum zu Chancen, doch in der 27. Minute erzielte Jan Schöppner ein Eigentor. Drei Minuten später erhöhte Haris Hyseni auf 4:0. Nebenbei: Wagner wurde in der 18. Minute gelb verwarnt, bevor er zur Halbzeit ausgewechselt wurde.
Der zweite Versuch Heidenheims scheiterte. Budu Zivzivadze verschoss in der 58. Minute einen Elfmeter. Interessant wird es erst später, denn Hyseni verwandelte in der 70. Minute einen weiteren Strafstoß für Jeddello. Tim Janßen erhöhte in der 72. Minute auf 5:0. Erst in der 89. Minute reduzierte Mikkel Kaufmann den Rückstand.
Die Statistik zeigt ein verzerrtes Bild. Heidenheim hielt 72 Prozent Ballbesitz und führte 151 Angriffe gegen 99. Doch Jeddello schuf mehr Großchancen und traf häufiger aufs Tor. 571 Pässe standen Jeddello 230 gegenüber. Die Heimmannschaft hatte den Ball nicht, aber sie nutzte ihre Momente. Ein Fehler entscheidet.
Jeddello steht im Viertelfinale. Heidenheim scheidet aus. Die Heimmannschaft zeigte, dass Effizienz vor Kontrolle geht. Fünf Tore in 90 Minuten — das reicht, um eine Runde weiterzukommen.