Am Dienstagabend trafen Swindon Town und Newport County im EFL Trophy aufeinander, Gruppe South, Runde 5. Das Spiel endete 0:2 zugunsten der Gäste. Wir hatten Swindon mit 58 Prozent Sicherheit favorisiert, und dann stand da nicht einmal ein Remis.
Gerard Garner entschied die Partie früh: vier Minuten, ein Treffer. Elf Minuten später scheiterte er selbst am Elfmeterpunkt. Newport baute den Vorsprung in der 80. Spielminute aus, als Tanatswa Nyakuhwa traf. Bis dahin blieb das Spiel überschaubar, nebenbei gab es sieben Wechsel pro Seite und zwei Gelbe Karten bei den Hosts.
Interessant wird es bei den Zahlen. Swindon hielt den Ball mit 60 zu 40 Prozent, warf aber sechs Schüsse aufs Tor, davon nur einer im Ziel. Newport schoss siebenmal daneben, traf aber fünfmal zwischen Pfosten und Kopf. Fünf Schüsse auf Tor, kein Tor – das ist keine gute Bilanz. Und doch steht die Rechnung anders.
Die Gastgeber kamen aus der ersten Reihe mit drei Spielen, zwei Siegen, einem Punkt. Newport rangierte dritter, drei Zähler nach drei Partien. Der Abstand in der Tabelle ändert sich nicht dramatisch, aber der Eindruck schon. Swindon stand mit dem Rücken zur Wand, Newport behielt einen kühlen Kopf.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Statistik nicht immer Recht hat. Drei- oder vier entscheidende Augenblicke, der Rest ist Hintergrund. Swindon spielte bis zur letzten Minute, Newport nutzte die wenigen Momente, die ihm blieben. Und dann endete der Abend so, wie wir ihn nicht erwartet hatten.