Real Madrid: Mourinho investiert 260 Millionen Euro in Umbruch
Nach zwei titellosen Jahren holte Real Madrid Jose Mourinho zurück – der Portugiese plante den teuersten Umbruch seit 2019 mit sechs Neuzugängen mit.
Real Madrid hat in diesem Sommer rund 260 Millionen Euro in den Kader investiert und damit die höchste Ausgabensumme seit 2019 erreicht. Grundlage war ein Plan, den Präsident Florentino Perez schon Ende April fasste, als die Meisterschaft gegen den FC Barcelona praktisch verloren war.
Eine Niederlage im direkten Duell hätte den Titel damals endgültig nach Barcelona gegeben, ein Sieg hätte das Unvermeidliche nur aufgeschoben. Real Madrid ging bekanntlich ohne größeren Titel aus der Saison, zum zweiten Mal in Folge. Zuletzt war das 2009/10 der Fall gewesen. Damals reagierte der Verein mit der Verpflichtung von Jose Mourinho.
Die Geschichte wiederholte sich. Der 63-jährige Portugiese wurde bereits Ende April als bevorzugte Option des Präsidenten gehandelt, am 11. Juni übernahm er offiziell von Carlo Ancelotti. Gemeinsam mit Perez, Generalmanager Jose Angel Sanchez und Chefscout Julián Calafat legte Mourinho die Kaderplanung für den Umbruch fest, anders als frühere Trainer war er dabei eng eingebunden.
Sechs neue Spieler kamen. Ablösefrei wechselten Innenverteidiger Ibrahima Konate von Liverpool und Mittelfeldspieler Bernardo Silva von Manchester City nach Madrid. Für Marc Cucurella von Chelsea wurde ein Paket im Wert von bis zu 60 Millionen Euro vereinbart, Rechtsverteidiger Denzel Dumfries kam für 20 Millionen Euro von Inter.
Der Umbruch betrifft mehrere Mannschaftsteile zugleich: die Innenverteidigung, beide Außenbahnen und den Sturm. Mourinho setzt auf eine offensive Ausrichtung mit schnellem Umschaltspiel.
Über diesen Beitrag
Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt