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Manchester United hält vorerst an Trainer Michael Carrick fest

United verzichtet trotz Rang 12 auf die Entlassung von Michael Carrick. Neben den Ergebnissen sprechen hohe Abfindungen für Ten Hag und Amorim für Geduld.

Mann in dunklem Mantel vor Stadionhintergrund
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Manchester United plant vorerst keine Trennung von Michael Carrick. Nach Angaben von Football Insider und des Journalisten Ben Jacobs bleibt der 45-Jährige auch über die Länderspielpause hinaus im Amt, obwohl die Mannschaft in der Premier League nur auf Rang 12 steht.

Aus sieben Pflichtspielen holte United 2 Siege. Im Ligapokal brach das Team gegen Brighton ein, gegen Fulham blieb es beim 1:1. Gary Neville nannte einen Teil dieses Auftritts „die schlechtesten 15 Minuten, die ich je gesehen habe". Dabei gab der Klub im Sommer 222,7 Millionen Euro für Spieler aus.

Carrick hatte die Mannschaft als Interimstrainer in 16 Spielen zu 11 Siegen geführt. United wurde Dritter und spielt wieder in der Champions League. Im Mai übernahm er den Posten fest. Er ist der dritte Cheftrainer, den der Klub seit der Übernahme durch INEOS im Februar 2024 dauerhaft verpflichtet hat.

Gegen eine schnelle Entscheidung spricht auch das Geld. Für die Trennung von Erik ten Hag im Oktober 2024 flossen samt Trainerstab gut 15 Millionen Pfund. Bei Ruben Amorim waren es im Januar 2026 rund 16,7 Millionen Pfund. Amorim trainiert inzwischen den AC Mailand.

„Natürlich entscheiden die Ergebnisse, wie bei jedem Trainer", sagte Jacobs im Podcast Transfer Insider von Football Insider. „Aber United hat das so oft gemacht: Trainer entlassen, und dann muss man wieder bei null anfangen. Ich glaube, sie müssen ruhig bleiben und Carrick so viel Zeit wie möglich geben, die Dinge geradezurücken. Nach den vielen Trainerwechseln der vergangenen Jahre können sie sich weitere Unruhe kaum leisten."

Wie lange die Geduld reicht, bleibt offen. Die Länderspielpause gibt Carrick zwei Wochen ohne Spiel. Dieser Aufschub kann sich als Frist erweisen: Wenn danach wieder Punkte ausbleiben, dürfte der Rückhalt im Klub schneller schwinden, als die jetzigen Berichte vermuten lassen.

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