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Transfers

Chelsea: Rekordsommer mit erstmaligem Transfergewinn

349 Mio. Pfund für elf Neuzugänge, 39 Abgänge und laut Klub rund 120 Mio. Pfund Gewinn: Chelseas Transferfenster unter Xabi Alonso im Überblick.

Chelsea-Spieler in blauen Trikots feiern Sieg. Trainer hebt die Faust. «WORLD CHAMPION»-Schild sichtbar

Der FC Chelsea hat den europäischen Transfersommer mit Rekordzahlen abgeschlossen: 349 Mio. Pfund für elf neue Spieler. Zum ersten Mal seit der Übernahme durch Todd Boehly und Clearlake Capital im Mai 2022 steht dabei unter dem Strich ein Gewinn.

39 Spieler verließen den Verein, 17 auf Dauer verkauft, 22 ausgeliehen. Vier der Leihen enthalten Kaufoptionen oder -verpflichtungen im Gesamtwert von mehr als 140 Mio. Pfund. Dazu kommen vier Nachwuchsspieler, deren Verträge aufgelöst wurden. Auf der Vereinshomepage stehen dennoch weiterhin 30 Profis im Kader.

Nach Chelseas eigenen Angaben haben die Abgänge, Leihgebühren eingerechnet, mehr als 500 Mio. Pfund eingebracht, was einen Weltrekord bedeuten würde. Die Berechnung von BBC Sport, erstellt von Paul Macdonald, kommt auf 349 Mio. Pfund Einnahmen und 382 Mio. Pfund Ausgaben, ohne mögliche Bonuszahlungen aus Kaufoptionen. Der Verein selbst beziffert den Gewinn aus der Transferperiode auf rund 120 Mio. Pfund.

Den größten Posten lieferte Nicolas Jackson: Aston Villa zahlte 65 Mio. Pfund, womit der britische Transferrekord nicht eingestellt wurde. Enzo Fernández wechselte für 125 Mio. Pfund zu Manchester City, Marc Cucurella für 51,8 Mio. Pfund zu Real Madrid.

Auf der anderen Seite stand mit Morgan Rogers die teuerste Neuverpflichtung: 117 Mio. Pfund zahlte Chelsea an Aston Villa für den Mittelfeldspieler, der seit August für die Blues aufläuft und bislang zwei Tore erzielt hat. Dazu kam mit Maxence Lacroix ein Innenverteidiger, ebenfalls seit August im Kader, bislang ohne Treffer. Mit Jordan Henderson (36) und Danny Welbeck (35) holte Trainer Xabi Alonso zudem zwei erfahrene Spieler für die Kabine.

Alonso, seit dem 9. Juli offiziell im Amt, stand nach Vereinsangaben bereits ab Mitte Mai fast täglich mit der Führung in Kontakt. Das Angebot an Sunderland war zu niedrig, der 33-Jährige blieb. Cole Palmer und Joao Pedro wurden freigestellt.

Bis zuletzt stand zudem der Transfer von Lamine Camara auf der Kippe, ehe er kurz vor Schluss des Fensters platzt.

Für Chelsea könnte die Bilanz vor allem eines bedeuten: mehr Spielraum unter den Finanzregeln von Premier League und Uefa, nachdem der Verein in der Vergangenheit deswegen bereits eine Strafe hinnehmen musste.

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